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feit und bei der schlechten Bewaffnung nicht die erschütternde Wir-kung herbeiführen, welche nothwendig gewesen wäre, um dem fran-zösischen Bajonettangriff in Kolonne ohne Weiteres gewachsen zu sein-
2) Die Kavallerie der französischen Armee bestand 1805aus: 2 Regimentern Karabiniers, 12 Regt. Kürassiere, 30 Regt.Dragoner, 26 Regt. Chasseurs zu Pferde, von denen jedoch zweieingegangen waren, und 10 Regt. Husaren, zusammen 80, oderrichtiger 78 Regimentern.
Nach der Formation vom August 1806 rangirten die Kara-biniers und Kürassiere in 4 Schwadronen, je zu 2 Kompagnien,die Kompagnie in der Stärke von: 3 Offizieren, 14 Unterof.,1 Trompeter, 82 Mann, oder 97 Mann und 97 Pferden, sodaß das Regiment, Inbegriffen den Stab,
31 Offiziere, 114 Unterof, 9 Trompeter, 656 Mann
" oder 779 Mann, 779 Pferde,erelusive der Offizierpferde und der Pferde der Aerzte und desThierarztes, zählte. Außerdem besaß das Regiment noch 4 un-berittene Handwerker.
Im März 1807 befahl Napoleon noch die Formation einer5. Schwadron und die Vermehrung der Kompagnie auf 84 be-rittene Gemeine, so daß das Regiment auf 983 Pferde anwuchs.
Die Dragoner-, Chasseurs- und Husaren-Regimenter zählten4 Schwadronen zu 2 Kompagnien, die Kompagnie wahrschein-lich in der Stärke der Kürassiere, so daß das Regiment p. p.769 Mann zählte. Auch diese Regimenter wurden im März 1807auf die Formation der Kürassiere zu 5 Schwadronen gesetzt, er-hielten aber die Stärke von p. p. 43 Offiz. und 1000 Mann.
Nach diesem würde im Jahre 1806 die Linien-Kavallerieetwa betragen haben . . . . . . . .. 59,900 Mann')
I) Nach dem bereits erwähnten aperçu des dépenses de la guerreberechnet Napoleon die Karabiniers- und Kürasster-Rcgimenter auf 80« M.und 741 Pferde, die Dragoner-Regimenter auf 915 M. und 600 Pferde,die Chasseurs- und Husaren-Regimenter auf 849 M. und 573 Pferde, sodaß mithin im Oktober 1806 nur etwas über 48,000 M. berittene Linien-Kavallerie vorhanden gewesen wäre. Die Auflösung dieser Differenz istnicht möglich gewesen.