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Erster Theil. Erster Band.
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auch der Major und Flügeladjutant Graf Götzen gesandt ist, umden Kurfürsten von Sachsen von dem Anmarsch der Truppen zubenachrichtigen. Es ist wahrscheinlich, daß das sächsische Armee-korps sich mit diesen Truppen in Verbindung setzen, und dannüber die Elbe bis nach der Saale in die Gegend von Gera vor-gehen wird, während die Hauptarmee gegen Erfurt in gleicherHöhe vorrückt. Der Prinz Louis von Preußen geht nach Dres-den, um in Abwesenheit des Fürsten Hohenlohe die schlesischenTruppen zu befehligen. Dieser Fürst wird eingeladen, sich vonBayreuth (wo er die Befehle des Königs erwartete) nach Dresdenzu verfügen, um sich über den Stand der Dinge mit Sachsen zuunterrichten, den Befehl über die sächsisch-preußischen Truppen zuübernehmen, und dann nach Berlin zum Könige zu eilen.

6) Der General Natzmer erhält den Befehl, den Marschder westpreußischen Truppen nach der Oder gegen Küstrin mög-lichst zu beschleunigen, und dort weitere Befehle abzuwarten. DerHerzog Eugen von Württemberg soll das Kommando dieser Trup-pen übernehmen.

7) Die Besatzung von Magdeburg soll so viel als thunlichdurch 3. Bataillone verstärkt, auch für gehörige Besetzung derschlesischen Festungen gegen einen Feind, der durch Böhmen vor-dringt, gesorgt werden.

8) Der Herzog von Braunschweig soll etwaige nothwendigeAbänderungen ohne weitere Anfrage beim Könige erlassen. —

Es waren diese Befehle ebenfalls nur vorbereitender Natur;die Truppen rückten nur näher heran, machten einen Schritt vor-wärts zum Kriege.

Der General Rüchel war nach abgehaltener Berathung mitdem Herzoge von Braunschweig und dem General Phull sofortnach Hannover gegangen, und fand die Truppen des hannöver-schen Korps theils schon versammelt, theils noch im Marsch nachden ihnen zuerst angegebenen Sammelpunkten Celle, Hannoverund Hildeshcim. Sobalv der Befehl vom 25. August eingetrof-fen war, wurde die Bewegung auf Göttingcn sogleich fortgesetzt,der General Blücher aber noch bei Münster belassen.