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Erster Theil. Erster Band.
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Durch Kabinetsordre vom 17. September wurde der OberstScharnhornst vom Rüchelschen Korps zur Hauptarmee versetzt;an seine Stelle trat der Major Knesebeck, der sich bis dahin inKassel aufgehalten hatte, um die Mitwirkung und Mobilmachungder hessischen Truppen unmittelbar zu betreiben. —

Der Herzog von Braunschweig verlegte am 13. Septembersein Hauptquartier nach Halle und setzte die bei Magdeburg ver-sammelten Truppen am 15. auf Naumburg in Bewegung, wäh-rend durch den Hauptmann Ziehen vom Generalstabe am 17.eine Brücke über die Saale bei Naumburg zu Stande gebrachtwurde, um eine bessere Verbindung beider Ufer zu erlangen.

Bei Halle mußte indessen bereits Halt gemacht werden, sodaß die Avantgarde, unter dem einstweiligen Befehl des Herzogsvon Oels und noch ohne die vom hannöverschen Korps unmit-telbar abgegebenen Truppen, von Naumburg bis Schafstcdt, dasGros der Hauptarmee, auf beiden Usern der Saale von Halle ab-wärts bis Wettin und Oppin kantoniren mußten. Es war nem-lich die Armee ohne Bäckerei und Proviant-Fuhrwesen abmar-schirt und die Haller Bäcker hatten sich geweigert, für die Armeedas erforderliche Brod zu beschaffen. Erst durch Erekution wurdediese Widersetzlichkeit gehoben, die Armee erhielt auf 6 Tage Brodund konnte am 20. den Marsch fortsetzen. An demselben Tageverlegte der Herzog von Braunschweig das Hauptquartier nachNaumburg; der Herzog von Weimar übernahm den Befehl derAvantgarde, nachdem er sein Scharfschützen-Bataillon und 40Husaren zur Disposition des Königs gestellt hatte. Das Bataillonzählte 24 Offiziere, 718 Mann mit gezogenen Büchsen und tratgleich den Husaren beim weitem Vorrücken der Armee auf einJahr förmlich in preußische Dienste.

Vom General Grafen Tauentzin war am 18. beim Herzogvon Braunschweig die Meldung eingegangen, daß die französi-schen Truppen sich seit dem 13. bei Bamberg konzcntrirten, daßalle kommandirenden Offiziere versiegelte Ordres erhalten hätten,die sie am 15. eröffnen sollten, daß der Marsch zunächst aufKo-burg gerichtet sei, daß der Marschall Berthier durch verschiedeneOffiziere seines Generalstabes die Wege nach Sachsen habe re-