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Das Gros der Hauptarmee bezog am 21. und 22. Septem-ber auf dem linken Ufer der Saale Divisionsweise um NaumburgKantonirungen, und zwar:
Die rechte Flügel-Division des Prinzen von Oranien
— 10 Bataill., 15 Schwadr., 3 Batterien — in und um Quer-furt bis gegen Freiburg. Der Division fehlten noch 5 Schwadr.Württemberg-Husaren und das Füsilier-Bataill. Oswald vomHohenloheschen Korps.
Die Division des Centrums unter dem General-LieutenantGrafen Wartensleben — 10 Bataill., 15 Schwadr., 3 Batt.
— in und um Naumburg. Es fehlten ihr noch 5 Schwadr. vonWürttemberg-Husaren und das Füsilier-Bataill. Kloch ebenfallsvom Hohenloheschen Korps.
Die 1. Reserve-Division des General-Lieutenants GrafenKunheim — 8 Bataill., 15 Schwadr. und 3 Batt. — in undum Merscburg.
Es fehlten der Hauptarmee noch vollständig:
Die Division des linken Flügels unter dem General-Lieute-nant Grafen Schmettau — 9 Bataill. Infanterie, das Fü-silier-Bataill. Greifenberg, 15 Schwadr. und 3 Batt. — lediglichaus Truppen bestehend, welche vom Hohenloheschen Korps abge-geben werden sollten, und noch auf dem Marsch in die Kantoni-rungen bei Weißcnfels begriffen waren.
Die 2. Reserve-Division des General-Lieutenants v. Arnim
— 10 Bataill., 15 Schwadr. und 3 Batter. — als dem Restdes Kalkreuthschen Korps, welches erst in den Tagen vom 16.bis 24. September durch Berlin ging und auf Leipzig dirigirtworden war, wo die Abtheilungen zwischen dem 25. Septemberund 2. Oktober eintreffen konnten.
Die Stärke der Truppen der Hauptarmee näherte sich durch-gehcnds bis auf ein Geringes den Etatsstärken, daher man dieInfanterie auf 44,700 Mann, die Kavallerie auf 10,550 Mannund die Artillerie auf 2080 Mann annehmen kann, und die Ge-sammtstärkc 57,300 Mann betrug. Außer den oben bezeichnetenTruppen befanden sich noch bei der Hauptarmee 4 Munitions-Kolonnen und ein Pontontrain von 40 Pontons; ferner 29 Back-