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Erster Theil. Erster Band.
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bleiben, sich erst bei Fürstenwalde an der Spree vereinigen unddergestalt aufstellen sollten, daß sie von dort entweder unmittelbardie Elbe bei Wittenberg, Torgau und Mühlberg überschreiten oderaus der rechten oder der linken Flanke abmarschiren könnten. Zu-gleich befahl der König, den Marsch aufs Aeußerste zu beschleunigen,die Marschlängen zu vergrößern, die Ruhetage zu vermeiden, auchzur Erleichterung der Mannschaft die Tornister nachfahren zu lassen.Obgleich nunmehr die Truppen zuletzt täglich 4—5^ Meilen mar-schirten, konnte das entlegenste Füsilier-Bataill. Knorr — ausBielsk — dennoch erst am 6. Oktober bei Fürstenwalde eintreffen.

Ebenfalls durch die Ordre vom 16. September wurden die10 Schwadronen Auer-Dragoner und 2 reit. Batterien aus Kö-nigsberg, letztere unter dem Major Brockhauscn, noch nachträglichmobil gemacht, um auf Berlin in Marsch gesetzt zu werden.

Am 21. September Morgens 6 Uhr verließ der König mitseiner Gemahlin Charlottenburg, besichtigte in Potsdam das zurArmee abgehende Regiment Garde du Korps und traf am Abendin Magdeburg ein. Mit dem Hauptquartier marschirte die Flü-gelkompagnie des Gardc-Grcnadier-Bataill. und ein KommandoTowarczys unter dem Körnet Podbielski. Am 22. besichtigte derKönig die Festungswerke von Magdeburg, die aus ihrem gänzlichverfallenen Zustande durch die Thätigkeit des Platz-Ingenieurs,des Hauptmanns Kleist, in der kurzen Zeit möglichst wieder in einerespektable Verfassung versetzt worden waren. Die Garnison be-stand zur Zeit nur aus 5 dritten Bataill. und dem 228 Mannstarken Jnfant.-Reg. Tauentzien, zusammen aus 4200 Mann.—Am Nachmittag erreichte der König Halle und am Abend des23. Naumburg, wo sich auch alsbald der kurhessische MinisterWaitz, der preußische Gesandte vom kasseler Hofe, der FürstWittgenstein, und der sächsische General-Adjutant und Militär-Kommissarius Oberst Bronikowski einfanden. Der Prinz Paulvon Württemberg, zweiter Sohn des Königs von Württemberg,traf ebenfalls ein und verlangte eine Anstellung als General-Major, doch erst einige Tage später wurde ihm gestattet, den Feld-zug im Gefolge des Herzogs von Braunschweig als Freiwilligermitzumachen.