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ten der Truppen; es mußte Schlag auf Schlag folgen, und keineRücksicht auf Verpflegung durfte einen Stillstand hervorrufen.Ein sehr energischer Feldherr würde sich offenbar zu solcher Kon-sequenz der Flankenstellung selbst mit preußischen Truppen dama-liger Zeit entschieden haben, indem auch diese Operation, beigehöriger Benutzung aller Vortheile, den preußischen Fahnen trotzder Mindermacht die Möglichkeit des Sieges verheißen konnte.Daß ein solches Verfahren mit in die Berechnung beim Entwurfdes Operationsplanes gezogen war, beweist ein Schreiben desObersten Scharnhorft an den General Rüchel vom 3. Oktober,worin er sagt:
„ Es kann sehr leicht sein, daß Napoleon uns zuvor kommt.Dann ist unsere Centralstellung für die Hauptarmee Erfurt, fürdie von Ew. Ercellenz an der Fulda in Hessen, für die von Ho-henlohe, Weimar, Jena. — Es ist hier nur von Gegenden dieRede. — Rechts und links läßt man sich umgehen, soweit der Feind will. — Dann verstärkt aber die Hauptarmeedie umgangene Seitenkolonne und fällt auf den Feind. — Diessind einige, nur obenhin diskutirte Sätze des Herzogs von Braun-schweig. —" rc.
Wagte man indessen dennoch solchen Schritt nicht, so blieb noch
2) der Linksabmarsch aus der Flankenstellung übrig, umunter dem Schutz der besetzten Saalübergänge über die Unstrutzu gehen und sich den Franzosen vorzulegen, während vielleichtein Theil der zahlreichen und schönen leichten Kavallerie sich aufdie Verbindung der Franzosen warf und ihnen nach Kräften Ab-bruch that. Es kam dann nur darauf an, daß das TauentzienscheDetaschement von Hause aus angewiesen wurde, von Hof aus aufdem rechten Ufer der Saale zurückzugehen, am Feinde zu bleiben, ohnesich in sogenannte rangirte Gefechte einzulassen, und auf Weißen-fels auszuweichen, um durch Festhaltung der dortigen Saalüber-gänge, den Linksabmarsch der Armee zu erleichtern, und dieser zugestatten, sich über Mcrseburg den Franzosen wieder vorzulegen.Durch ein solches Verhalten des Generals Grafen Tauentzien,das auch unter allen Umständen geboten war, blieb die Armeezugleich in fortgesetzter Kenntniß von den Fortschritten des Feindes