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Erster Theil. Erster Band.
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Artillerie in allen Richtungen über das Gebirge marschirt waren,ohne Verluste zu erleiden, und daß die Wege von Kronach überLobenstein und Saalburg, so wie die über Adorf zur Zeit nochschlechter waren, als die über den Thüringer Wald. Von einemVerhungern im Werrathal konnte wohl eben so wenig die Redesein, da es nicht die Absicht war, in demselben stehen zu bleiben,und man sich einen Marsch dahinter in einer schönen und frucht-baren Gegend befand. — Bedenkt man ferner, daß die Avant-garden der beiden Armeen einen Tagemarsch vorausgingen, daß dieRüchelschen Vorposten bereits im oberen Werrathale standen unddie Bewegungen der Franzosen beobachteten, so wird man zugebenmüssen, daß eine vollständige Ucberraschung der einzelnen Kolonnenim Augenblick des Debouschirens nicht wohl zu befürchten war. —Das letztgedachte Bedenken, die Unkenntniß deö Terrains jenseitsdes Mains, erscheint als ein völlig Nichtiges und zeugt von derunglaublichen Dürftigkeit der Begriffe von der Kriegführung, daeine allgemeine Kenntniß von der Beschaffenheit des Terrains injener Gegend doch unmöglich in einer Armee fehlen konnte, in derein so großer Werth auf das Terrain als solches gelegt wurde,mithin hier nur von der Unkenntniß der Details des Terrainsdie Rede sein konnte.

Andere Gegner des Operationsplanes tadelten den Aus-gangspunkt desselben, nämlich die Absicht, die Franzosen in ihrenQuartieren zu überraschen. Man sagte: Napoleon sei nicht derMann, bei dem man auf Fehler Berechnungen anstellen dürfe,mithin habe auch der im preußischen Hauptquartier entworfenePlan eine schlechte Grundlage. Das Bauen auf Fehler des Geg-ners darf aber in der Kriegführung niemals gänzlich bei Seiteliegen gelassen werden; es gehört nur dazu, daß man nicht aus-schließlich Alles auf diese Fehler stellt, sondern sich darauf vor-bereitet, es auch ganz anders zu finden, als man gehofft hatte.Das hatte man aber auch preußischer Seits nicht verabsäumt,indem man sich darauf vorbereitete, die Franzosen bereits vereinigtod/r sogar bereits in der Bewegung begriffen zu treffen. Beider großen Kriegserfahrun^ der französischen Generale konnte manallerdings nicht erwarten, daß der Erfolg der Ucberraschung durch