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Erster Theil. Erster Band.
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König erwiederte auf diesen Bericht, daß er einen General nachWien senden und an den Erzherzog Karl schreiben werde, jedochgeschah vorläufig von alledem nichts. —

Am 1. Oktober setzten sich endlich die Truppen der Haupt-armee in Bewegung, um den Bestimmungen des Operationsplanesgemäß, fürs Erste den nördlichen Fuß des Thüringer Waldes zuerreichen, während ,.das Rüchelsche Korps sich bei Langensalza undMühlhausen konzentrirte, um sich auf Eisenach zu bewegen, unddas Hohenlohesche Korps auf Jena marschirte, um von dort durcheine große Linksschwenkung sich neben die Hauptarmee zu setzen,und mit dieser gemeinschaftlich das Gebirge zu überschreiten, wenndie Umstände es noch zweckmäßig erscheinen ließen.Das Hauptquartier des Königs verblieb einstweilen noch in Naum-burg, von wo der Befehl erlassen wurde, daß mit dem 4. Oktoberalle Verbindung mit den von den Franzosen besetzten Länderngänzlich aufgehoben werden solle, daß Niemand mehr die Vorpostenüberschreiten dürfe, der nicht einen vom kommandirendcn Generalunterschriebenen und voni Minister Haugwitz gegengezeichneten Paßauszuweisen hätte, daß auch die sämmtlichen Posten nicht mehrüber die Vorpostenlinie hinaus gelassen werden sollten.').

Unter dem Major Grafen Chasot wurde ein besonderesNachrichtenfach eingerichtet und dabei 1 Offizier, 1 Kolonnen-Jägerund 4 der zuverlässigsten und verschmitztesten Werbe-Unteroffiziere,die im Reiche gut Bescheid wußten und beritten gemacht wurden,angestellt. Von dieser Partie sollte für Spione, dahin einschla-gende ,Berichterstatter rc. Sorge getragen werden. — Dem Haupt-mann Klür,. Adjutanten der südpreußischcn Inspektion, wurde dasVerhör der Ueberläufer, Gefangenen und Arrekirten übertragen. —Der Licut. Witzlebcn, als Capitaine des guides der Hauptarmee,ging nach Erfurt voraus, um von den dort befindlichen, aus dem

1) Der König besichtigte regelmäßig die durch Raumburg marschiren-den Truppen der Hauptarmee und befahl, daß sie sich auf dem Marsch inschnellen Aufmärschen und Bajonettattaken üben sollten, da dies nun baldalle Tage benützt werden müsse. Die Truppen wurden trotz de« eingetrete-nen heftigen Regens, der die Wege bereits sehr verdorben hatte, sämmtlichin einem vortrefflichen Zustande befunden.