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Von dem Rüchelschen Korps stand am 1. Oktober die Avant-garde des Generals Winning, wie bereits früher angegeben wor-den, mit Husarenposten im Werrathal von Hildburghausen bisBerka, mit Jägerposten auf dem Kamm des Gebirges, mit denReplis am nördlichen Fuß des Thüringer Waldes, mit dem Grosbei Gotha und Eisenach; dagegen das Gros des Korps selbstvon Langensalza über Mühlhausen bis Dingelstädt und Orschelechelonirt.
Am 4. Oktober wurden die noch zurückstehenden Abthei-lungen nach Mühlhausen herangezogen.
Am 5. Oktober und in den folgenden Tagen bewegte stchdas Korps langsam gegen Eisenach vor, nachdem es einen Theilder Blücherschen Truppen aus der Gegend von Göttingen überWanfried an sich gezogen hatte. Die Posten im Werrathal, imGebirge und am nördlichen Fuß des Gebirges wurden allmäligvon denen der Hauptarmee abgelöst und schoben sich rechts, wo *sich dann ihr linker Flügel nur bis Altenstein ausdehnte.
Von den Blücherschen Truppen konzentrirte sich am 3. Ok-tober eine Abtheilung von 5 Bataillonen Infanterie, 1 BataillonFüsiliere, 1 Kompagnie Jäger, 15 Schwadronen, 1 — 12pfün-dige und 1| reitende Batterie bei Göttingen, der Rest der west-phälischen Truppen bei Wanfried. Die erstere Abtheilung unterdem General Blücher selbst rückte am 4 . nach Hann.-Münden,die andere, wie erwähnt, zum General Rüchel.
Am 5. Oktober marschirte der General Blücher von Hann.-Münden auf Kassel; die Avantgarde ging durch die Stadtund auf der Frankfurter Straße vor, um sich als die Avantgardeder großen preußischen Armee auf dem Marsch nach dem Mainund Rhein auszugeben, während das Gros der Abtheilung dies-seits der Stadt Quartiere bezog. Der Kurprinz von Hessenempfing in Abwesenheit seines Vaters 'die durchmarschirendenTruppen in der preußischen Generals-Uniform, und begleitete siedurch die Stadt, bei welcher Gelegenheit er dem General Blücherdie Versicherung gab, daß er zur preußischen Armee abgehen würde,sobald sein Vater die Neutralität fortführen wollte. Es war dies