Band 
Erster Theil. Erster Band.
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Befehl wird bereits ausdrücklich gesagt, daß es nicht die AbsichtNapoleons sei, den Thüringer Wald über Hildburghausen undMeiningen zu überschreiten, sondern daß der M. Lefebvre werdevon Schweinfurt nach Koburg herangezogen werden.

5) Der M. Soult solle seine leichte Kavallerie gegen dieGrenze des Bayreuthischen vorschieben, das Korps bei Ambergkantoniren lassen, und bereit sein, am 5. Oktober aufzubrechen.

6) Der M. Ney solle von Ansbach in Marsch bleiben undeilen, Nürnberg zu erreichen, um von dort am 5. aufbrechen zukönnen.

7) Der General Wrede, der die bayersche mobile Divisionbefehligte, solle von Eichstädt nach Nürnberg marschiren, und dortam 5. oder 6. von Napoleon selbst die weiteren Befehle erwarten.

8) Der Großherzog von Berg solle die zur Kavallerie-Reserve bestimmten Divisionen zwischen Würzburg und Kronachvereinigen.

9) Die Division Düpont des Korps von Bernadette, aufdem Marsch von Mainz zur Armee, solle in der Gegend vonWürzburg halten bleiben, mit 1 Bataillon die Citadelle besetzen,den daselbst zu etablirenden Geschütz- und Geniepark decken undam 4. Oktober nach Bamberg marschiren.

Nachdem Napoleon am 3. Abends in Würzburg eingetroffenwar, wo er am 4. Oktober eine Unterredung mit dem König vonWürttemberg und dem Großherzog von Baden hatte, stand am

4. Abends die Armee wie folgt:

Das 1. Korps von Bernadette bei Lichtenfels, Vorpostenvorwärts Kronach und in den Deboucheen von Koburg, das

5. Korps von Lefebvre vorwärts Schweinfurt, Avantgarde vorKönigshöfen und Neustadt, den Husaren des Rüchelschen Korpsgegenüber; das 7. Korps von Augereau auf dem Marsch nachWürzburg, das 3. Korps von Davout um Bamberg, das 6. Korpsvon Ney um Nürnberg, das 4. Korps von Soult um Amberg,Avantgarde bei Kreusa; die Kavallerie-Reserve zwischen Würz-burg und Kronach, doch noch nicht versammelt; der GeneralWrede auf dem Marsch nach Nürnberg, die Württemberger beiEllwangen, die Badener bei Mergentheim.