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Erster Theil. Erster Band.
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„Da es wahrscheinlich ist, daß die Franzosen beim Vor-dringen über Hof ein Korps nach Dresden schicken, so istdem General Tauentzien der Befehl ertheilt, sich wo möglichnach Dresden zu ziehen, um zwischen diesem Feinde und derStadt stehen zu bleiben, oder im äußersten Falle sich nachDresden zu werfen. Zu dem Ende soll der Herzog sichauf Leipzig bewegen, um dem Feinde Besorgniß zu erwecken,daher auch den Marsch auf Halle regimenterweise auf alleWeise beschleunigen, und sobald eine Avantgarde zu Halleangekommen, diese sogleich nach Leipzig vorrücken lassen, dasKorps aber größtenthcils bei Halle sammeln, um nach Maß-gabe der Umstände auf Dresden oder dergestalt den Marschfortzusetzen, daß die rechte Flanke der feindlichen Armee stetsbedroht und so der Sieg erleichtert werde."

Als der erste Brief des Fürsten Hohenlohe in Erfurt eintraf,wurde demselben nach Obigem um è 11 Uhr am 9. geantwortet:

„Nachdem mir der Lieutenant dü Moulin Ew. Durch-laucht Antwort überbracht hat, und ich selbige Sr. Majestätzugeschickt habe, haben mir Allerhöchstdieselben zu erkennengeben lassen, wie er es dem politischen Interesse, und umdem Kurfürsten von Sachsen den höchsten Grad von Beru-higung zu geben, angemessen fände, daß der General GrafTauentzien mit seinen untergebenen Truppen seinen Rückzugin der Richtung nach Dresden nehme, damit er selbst aufjeden Fall noch vor dem Feinde einträfe. Sollte dies nochmöglich zu bewerkstelligen sein, so ersuche ich Ew. Durchlaucht*schleunigst, den General Tauentzien nach dieser Willensmci-nung des Königs instruiren zu wollen. Derselbe würdefüglich, um dieses auszuführen, von Schlei; aus über Gera,Altenburg nach Dresden seinen Marsch richten. Sollte un-glücklicherweise der Fall eintreten, daß er mit seinen TruppenDresden nicht vor dem Feinde erreichen könnte, so würde ersich in der Direktion auf Leipzig wenden, um daselbst sichmit dem anrückenden Korps des Herzogs von Württembergzu vereinigen. Sobald nun der Feind wirklich gegen Dres-den vorrückt und die Gefahr eintritt, daß Dresden genommen