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Erster Theil. Erster Band.
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und Grawert und 1 — 12 pfundige Batterie langten 3 Uhr Nach-mittags auf dem Buchberge bei Orlamünde an, das Regmt. Zastrowerst gegen Abend; das Regmt. Sanitz und 1 — 12pfündige Bat-terie erreichten die Stellung gar nicht mehr, sondern übernächtigtenauf dem Marsch; die Grenadier-Bataill. Hahn und Sack besetztenOrlamünde; 1 Bataill. von Bevilaqua und 1 Batterie Ernstbei Kahla; zusammen 8000 Mann.

Die Kavallerie der Division Grawert unter dem Gen. Holtzcn-dors, 15 Schwadr. und 1 reit. Batt., 1900 Mann, hatte zu weitauf dem rechten Flügel gestanden, und gelangte nur bis Magdala.

Das Füstlier-Bataill. Erichsen und à reit. Batterie Studnitz,700 Mann, in Lobeda.

Die preußischen Truppen der Reserve des Generals Pritt-witz, nunmehr unter dem General Sanitz, da der erstere Generalkrank geworden, 3| Bat., 5 Schwadr., 2 Batt., 3900 Mann beiJena und Lobeda.

In dieser Aufstellung begann das erste Hungern beim Hohen-loheschen Korps, da in den engen Kantonirungen und Lagern dieTruppen auf ihr mitgenommenes Brod beschränkt waren, und essich nun auswies, daß dasselbe schlecht ausgebacken und unabgekühltverladen worden, so daß es vollständig verschimmelt war und fort-geworfen werden mußte. Die Verbindung mit der zu Jena errich-teten Feldbäckerei war nicht direkt im Saalthale, sondern nur aufUmwegen zu unterhalten. —

Von der Hauptarmee ging die Avantgarde des Herzogsvon Weimar am 9. in 3 Kolonnen über den Thüringer Waldund kantonirte zwischen Schmalkalden und Meiningen. Von denVortruppen zog sich das 1. Bataill. Rudorf-Husaren in Ostheim,das 2. Bataill. in Behrungen, das Füsilier-Bataill. Wedcll unddie Jäger in Henneberg und Behrungen zusammen.

Das Gros der Hauptarmee rückte am 9. in sehr enge Quar-tiere um Erfurt.

Da man nunmehr wußte, daß die Feindseligkeiten begonnenhatten, so erließ der König am 9. nicht allein ein Manifest, wel-ches seine Schritte gegen die Franzosen rechtfertigte (siehe Beilage C.),I. 17