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Erster Theil. Erster Band.
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Geist der Armee noch mehr zu beleben, besonders aber, den ge-meinen Mann zur Tapferkeit zu ermuntern, wurde gleichzeitig eineVerordnung über die Ertheilung von Verdienst-Medaillen erlassen,welche den Truppen auf eine feierliche Art bekannt gemacht wer-den sollte. —

Der General Rüchel bezog zwischen Eisenach und Gocha,näher nach letzterem Ort, Kantonirungen; die Blüchcrschen Trup-pen erreichten die Gegend zwischen Kreuzburg und Eisenach. DieAvantgarde unter dem General Winning, in der Stärke von

Alles, was uns theuer ist; und wenn Gott unserer gerechten Sache, unsernWaffen, und dem Muthe, der gewiß die Brust jedes Preußen belebt, denSieg verleihet, so können wir die Retter lausender Bedrückter werden. Ge-wiß ist Niemand in der Armee, vom obersten Feldherrn bis zum Soldaten,dessen Herz kalt bei solchen Zwecken bleiben kann. Jeder Krieger, der indiesem Kampfe fällt, ist für eine heilige Sache der Menschheit gestorben.Jeder Krieger, der ihn überlebt, hat außer einem unsterblichen Ruhm, auchseinen Antheil an dem Dank, dem Jubel und den Frcudenthräncn des ge-retteten Vaterlands."

„Wer unter uns könnte den Gedanken ertragen, dieses fremder Willkür»Preis gegeben zu sehen? Aber indem wir für uns selbst kämpfen, indemwir die tiefste Erniedrigung, die eine Ration nur bedrohen kann, von unsselbst abwehren, sind wir zugleich die Retter und Befreier unserer deutschenMitbrüder. Die Augen aller Völker sind auf uns, als die letzte Stützealler Freiheit, aller Selbststäudigkeit, aller Ordnung in Europa, gerichtet.Der Sieg, nach dem wir trachten, ist kein gemeiner Sieg. Groß sind dieZwecke desselben, und groß die Mittel des siegtrunkenen Feindes, groß, aus-gezeichnet und entscheidend müssen also auch unsere Anstrengungen sein."

„Se. Majestät werden diese Anstrengungen, Gefahren und Mühselig-keiten treulich mit Ihren Truppen theilen. Sie wissen, was Sie von IhrenMitstreitern zu erwarten haben. Sie wissen, daß unverdrossene Bereitwillig-keit, unermüdete Wachsamkeit, unbedingte Entschlossenheit und ausdauerndeBeharrlichkeit von Ihrer braven Armee keinen Augenblick weichen können,und daß sie untor allen Umständen ihrer großen Bestimmung eingedenk seinwürde."

„Die Schicksale der Völker und Heere stehen zwar in Gottes Hand,doch verleihet er meist nur anhaltenden Sieg und dauerhaftes Gedeihender Gerechtigkeit. Sie ist mit uns; das Vertrauen der guten Sache istmit uns; für uns ist die Stimme der Zeitgenossen. Der glücklichste Erfolgwird unsere Sache krönen." —

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