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Erster Theil. Erster Band.
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ermitteln gewesen. An den General Pelet wurde nach Blanken-burg ein Offizier geschickt, um ihn von der Lage der Dinge zuunterrichten, ihm aufzugeben, das Defilee der Schwarza besetzt zubehalten, dem Prinzen die rechte Flanke zu decken und zu demEnde die Wege von Blankenburg nach Gräfenthal beobachten undrekognosziren zu lassen. Der Prinz fügte noch hinzu: daß er fürseine Flanke völlig unbesorgt sei, so lange ihm vom General keineMeldung über eine Gefahr komme.

Der Prinz verfügte sich nunmehr in die Aufstellung bei Saal-feld, wo er auf dem rechten Flügel der Batterie Ricmann denPlatz für die herbeibeorderten Truppen bezeichnete und sich dannzu den Vorposten begab. Die Wagen mit Futter setzten sich ausSaalfeld nach Rudolftadt in Bewegung.

Als das Regiment Kurfürst eintraf, wurde es in der rechtenFlanke des Füsilier-Bataills. Rabenau hinter der Batterie Riemanndergestalt aufgestellt, daß es gegen die westlichen Thalhöhen Frontmachte; die beiden linken Flügelkompagnien des Regiments unterdem Major Stcindcl rückten rechts neben die Batterie Riemann;die Schützen in der Schlucht vor dem Rabenstein. Von den säch-sischen Husaren gingen 3 Schwadr. mit 2 reit. Geschützen unterdem Oberst Pflugk durch die Stadt hinter den linken Flügel derVortruppen, rechts neben die von dem rechten Saalufcr herüber-gezogenen 2 Schwadr. von Schimmclpfennig-Husaren, die beidenreitenden Geschütze vor dem linken Flügel. Der Rest der halbenBatterie blieb in Reserve zurück. Zwei Schwadronen sächsischerHusaren wurden unweit des Rabensteins der Batterie Riemannbeigesellt.

In dieser Aufstellung, obgleich zur VertheidWng nicht be-sonders vortheilhaft, glaubte der Prinz dennoch die Bewegungendes Feindes abwarten zu können, da derselbe nothwendig vor sei-ner Front aus dem Gebirge debouschiren mußte. Es schien ihmmöglich, den bloßen Schein- vom ernsthaften Angris^ zu unter-scheiden, und wenigstens den Feind so lange aufzuhalten, bis derFürst Hohenlohe mit den 3 andern Kolonnen seines Korps dieSaale überschritten haben würde, und durch das feindliche überSaalfeld vordringende Korps nicht mehr gestört werden könne.