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Erster Theil. Erster Band.
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Adjutanten, dem Lieutenant Nostitz — den Befehl des Fürstenmit: „daß der Prinz ja in der am 9. Oktober eingenommenenStellung stehen bleiben und nicht angreifen solle." Zugleich ließder Fürst den Prinzen wissen, daß er, der Fürst, den Befehl er-halten habe, die Linien zu behaupten, die der Saalegrund decke,daß er daher hoffe, der Prinz habe die Vorposten von Ilmenaunicht zurückgezogen, indem sonst dadurch eine Lücke auf die Armeedes Königs treffen würde; der König habe sein Hauptquartiernach Blankenhapn verlegt, wo sich der linke Flüge! anlehne, wäh-rend der rechte Flügel des Königs bis Jlm reiche; der Fürstwerde sein Hauptquartier nach Kahla verlegen, sich am 10. nochnach Neustadt begeben, von da die ganze Vorposten-Linie bereiten,und bei dieser Gelegenheit auch den Prinzen sehen." — Daß we-der der Lieutenant Egidi, noch einer der Adjutanten dem Prinzenetwas von dem untersagten Uebergang über die Saale eröffnethaben, ist gewiß, da der Prinz noch im letzten Augenblick vordem Rückzüge gegen den Hauptmann Valentini äußerte: „Ich ver-lasse Saalfeld ungern. Wenn wir uns nur so lange behauptenkönnten, bis ich noch eine Nachricht vom Fürsten erhalten hätte,oder bis die Avantgarde der Hauptarmee heran.wäre, um diesenPosten zu übernehmen, und ich über die Saale gehen könnte, ummich mit Tauentzicn zu vereinigen." Es geht wohl daraus her-vor, daß der Prinz noch an den Uebergang des HohenloheschenKorps über die Saale geglaubt hatte.

Man erlaubte sich dem Prinzen vorzustellen, daß bei deroffenbaren Ueberlegenheit des Feindes es nicht rathsam sei, in die-sem Terrain das Gefecht fortzusetzen, falls man nicht auf eineansehnliche Verstärkung rechnen könne. Der Prinz erwiederte hier-auf nichts, ritt aber vor, um das Terrain vor seinem rechtenFlügel zu rekognosziren. Er beobachtete von dort den Marschdes Feindes und den Gang des Gefechts vor der Stadt. Wäh-rend dessen waren die Jäger und Füsiliere von den feindlichenTirailleursschwärmen, unterstützt von geschlossenen Trupps, imGrunde des Siegenbaches hart bedrängt worden, und hatten den-Lerchenhügel bereits verlassen müssen, wo sich nun eine feindlicheBatterie etablirte, die von dort die preußische Linie mit Erfolg be-I- 18