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Erster Theil. Erster Band.
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gang auf die Schnecke und den Jsserstädter Grund durch Schützenund einige Infanterie besetzt, da sich auch Feinde von Remderodeher, dem Schwabhäusener Grunde gegenüber, gezeigt haben soll-ten. Der General Zeschwitz hatte bereits an den General Gra-wert geschickt und um Unterstützung gebeten, da er sich zu schwachfühle, die Schnecke gegen einen ernsthaften Angriff zu vertheidigen;der preußische General hatte sogleich das Dragoner - Regmt.Krafft, das Grenadier-Bataill. Sack und eine 12pfünder Batteriedem sächsischen General für den Fall eines Angriffs zur Dispo-sition gestellt, auch den Obersten Boguslawski von Schwabhausenheranzuziehen gestattet.

Es war etwas nach Mittag als die Dinge so wie eben dar-gestellt standen, und ein entscheidender Augenblick für die preußischeArmee eingetreten. Durch die Anrede des Fürsten, durch denGedanken, daß endlich ein ernsthaftes Gefecht bevorstand, das ausall der bisherigen Noth herausreißen und die Schmach von Saal-feld sühnen konnte, war Aller Hoffnung wieder belebt. — Dochin diesem Augenblick kam der Oberst Massenbach von Weimarzurück, nahm den Fürsten bei Seite, und man sah diesen währendder darauf folgenden Unterredung sich mit einem kleinen Stocke,den er beim Reiten trug, mehreremal über die Lende schlagen,was er wohl im heftigsten Zorn zu thun pflegte. Der beabsich-tigte Angriff unterblieb. —

In Folge des Entschlusses, den der Herzog von Braunschweigin der Nacht gefaßt hatte, war nach der Ankunft des OberstenMassenbach im königlichen Hauptquartier folgende Dispositionentworfen worden:

„Die Hauptarmee marschirt am 13. in einer KolonneDivisionsweise mit Intervallen von 2 zu 2 Stunden linksab nach der Gegend von Auerstädt; am 14., nachdem ab-gekocht worden, schiebt sie eine Division gegen den Paß vonKösen vor, und marschirt hinter derselben wiederum linksab nach der Brücke von Freiburg, passirt daselbst die Unftrut,und bezieht auf den dortigen Höhen eine Stellung mit demrechten Flügel an der Unftrut, mit der Front längs derSaale. Die Reserve unter dem General Gr. Kalkreuth geht