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Erster Theil. Erster Band.
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über das, was unmittelbar um ihn vorging; alle Einsicht in dasSaalthal war verloren gegangen. —

In dieser Zeit kam eine vom Fürsten aus dem Lager ab-geschickte Patrouille unter dem Lieutenant Hamilton von Holtzcn-dorf-Kürasstere von Dornburg zurück und meldete, daß am 12.Franzosen daselbst gewesen, die für den folgenden Tag für 12,000Mann Essen bestellt hätten.

Der Fürst entschloß sich nunmehr nach eingestelltem Angriffaus unbekannten Gründen — vielleicht um den Anfragen des Ge-nerals Zeschwitz aus dem Wege zu gehen — die Abtheilungen,welche zur Besetzung des Defilees von Dornburg bestimmt wur-den, persönlich zu begleiten. In seiner Vertheidigungsschrift giebter an, er habe geglaubt den Feind bereits, nach obiger Meldung,im Besitz des Defilees zu finden und habe ihn um jeden Preisdaraus vertreiben wollen. Das Kommando gegen den Feind aufdem Landgrafcnberge überließ der Fürst dem General Gr. Tauen-tzicn, ohne daß derselbe die geringste Instruktion erhalten hätte.Die Reservebrigade Cerrini blieb in einer rückwärtigen Aufstellunghalten, dahinter die sächsischen Chevaurlegers und Gettkandt-Husaren.

Etwa um 3 Uhr marschirte also der Fürst mit der einge-troffenen preußischen Reserve-Brigade Sanitz — die Grenadier-Bataill. Losthin, Dohna und Borcke — den 400 Freiwilligen desMajors Lessel, dem 1. Bataill. Schimmelpfennig-Husaren, 1 Schwa-dron Bila-Husarcn, dem Regmt. Holtzendorf-Kürassiere, das abernur 369 Pferde zählte, da 220 Pferde zur Fouragirung kom-mandirt waren, der 12pfündigen Batterie Schulenburg, der reit.Batterie Hahn und der \ reit. Batterie Gause nach Dornburg ab.Das à Grenadierbataill. Kollin traf man bei Rerkwitz und denGeneral Senfft mit 4 Schwadr. Prinz Klemens und 2 Schwadr.Prinz Johann-Chevaurlegers, so wie das 2. Bataill. Schimmel-pfennig-Husaren bei Stiebritz; alle wurden mitgenommen. Daskleine Korps jubelte und sang den ganzen Marsch über.

Es war etwa 5 Uhr als man bei Dornburg ankam; manwar nirgends auf den Feind gestoßen; fand auch Dornburg nichtvom Feinde besetzt, wohl aber die Bestätigung der Meldung, daß