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Erster Theil. Erster Band.
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Rabenau nach Auerstädt begleiten zu lassen, nachdem er die De-peschen schon früher durch einen Kourier nach Auerstädt gesandthatte, wo sie eintrafen als die Truppen bereits engagirt waren.Der General Zeschwitz ließ Verhaltungsbefchle erbitten, und er-hielt die Antwort: daß sich die Truppen zum Ausrücken bereithalten sollten, daß man sie aber nicht unnütz ermüden möge, weilman aus mehreren Gründen annehmen müsse, daß es an diesemTage noch zu keinem ernsthaften Gefecht kommen werde. Zu-gleich gab der Fürst den Befehl, daß den sächsischen Truppen7 Fässer Branntwein auf seine Kosten verabreicht werden sollten.

Trotz dieser Anweisung war die sächsische Division Niese-meuschel in die Stellung, die sie am Tage zuvor eingenommenhatte, ausgerückt, mit dem linken Flügel gegen die Schnecke, dielinke Flanke am Jsserstädter Grund, mit dem rechten Flügel Frontgegen den Schwabhäuscncr Grund längs der Chaussee; rechts vor-wärts, an diesem Grunde selbst, das Detaschement des OberstenBoguslawski. Die sächsischen Schützen, durch einzelne Zügeunterstützt, vor der Front; die Batterien auf den beherrschendenPunkten. Ein unausgesetzter Patrouillengang sicherte diese Auf-stellung während des dichten Nebels. — Die 4 sächsischen Ba-taillone — Regt. Maximilian, 2. Bataill. von Rechten und Gre-nadicr-Bataill. Winkel — die vorwärts Kölschau bivouakirt hatten,waren gleich bei Beginn des Gefechts links abmarschirt, durchJsserstädt gegangen, und hatten sich rechts von Vierzehnheiligcnaufgestellt, um dem Generale Gr. Tauentzicn, zu dessen Detaschc-ment sie von Hof aus gehörten, Unterstützung zu bringen. — Diepreußische Infanterie und Kavallerie der Division Grawert, diesächsische Kavallerie und die Brigade Dyherrn waren ruhig inihren Zelten oder Bivouaks verblieben.

Etwas vor 7 Uhr schien es dem General Grawert als obder Kanonendonner sich nähere, und im Rücken des Lagers, inder Richtung auf Apolda vorschreibe. Es schien ihm nun nichtsnothwendiger, als seine Division in eine Richtung zu bringen, inwelcher sie wenigstens die Front gegen den Feind erhielt. Er be-fahl daher, die Zelte abzubrechen, die Kavallerie aufsitzen zulassen, und mit derselben in ein Alignement zu rücken, in welchem