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Erster Theil. Erster Band.
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gen, was denn anch von hintenher geschah, so daß große Lückenzwischen den Zügen entstanden. Der General Grawert eilte nunherbei, entschuldigte sich, daß nichts Anderes zu thun gewesen, dakein Augenblick zu versäumen sei, man eilen müsse, sich in Positurzu setzen, und bat den Fürsten aufs Dringendste, die angefangeneBewegung vollenden zu lassen, da er für ihre Zweckmäßigkeit mitseinem Kopfe hafte. So unangenehm es dem Fürsten auch war,so willigte er doch endlich ein; indessen durch diesen Aufenthaltkam es, daß geraume Zeit verging, bevor die Infanterie dasAlignement der Kavallerie, das durch die Pferdetritte deutlich be-zeichnet worden war, erreicht hatte.

Um 8 Uhr war der Nebel am dichtesten geworden und hieltwohl eine Stunde in dieser Weise an. Der Fürst hatte aus demLager den Lieutenant Förster von Prittwitz-Dragoner zu dem Gen.Rüchel mit der in die Schreibtafel geschriebenen Mittheilung geschickt:

„Ich werde so eben heftig angegriffen und habe die preu-ßische Division links abmarschiren lassen. Ew. Ereellenzbitte ich, mir von preußischen Truppen zu schicken, was Siemissen können." F. L. F. zu Hohenlohe.

Vielleicht etwas früher hatte der Oberst Massenbach den Haupt-mann Valentini vom Generalftabe unter der Bedeckung von 20Pferden zum General Holtzendorf gesandt, um zu sehen, wie esdort aussähe und darüber zu berichten.

Als die Infanterie sich näherte, ging die Kavallerie weitervor; der Fürst setzte sich an ihre Spitze und ließ sie in Schwa-dronen schachbrettförmig sich auseinander ziehen, um sowohl denAufmarsch der Infanterie zu decken, als den General Gr. Tauen-tzien aufzunehmen; doch als so eine Strecke vorwärts gewonnenworden war, schickte er zurück, und ließ befehlen, daß wenn dieInfanterie ihren Alignementsmarsch vollendet und eingeschwenkthätte, sie zum Avanciren antreten solle. Dies geschah, nachdemsich die Linie kaum hergestellt hatte, etwa um |10 Uhr. Die 10Bataillone, auf den Flügeln 2 — 12pfündige Batterien, rücktenim Geschwindschritt mit klingendem Spiel und in einer Ordnung,wie nicht immer auf dem Uebungsplatz, vor, und zogen sich dabeietwas rechts, um mit dem rechten Flügel eine Höhe zu gewinnen,