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Erster Theil. Erster Band.
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fetten Chevaurlegers, sofort die feindliche Kavallerie anzugreifen;die Kürassiere sollten zur Unterstützung folgen. Es war die fran-zösische leichte Kavallerie-Brigade Güyot, das 8. Husaren- unddas 11. Chasseur-Regmt., welche entgegenstand. Die Chevaur-legers griffen an, wurden indessen so heftig zurückgeworfen, daßsie zwei Schwadronen der Kürassiere durchbrachen, sich auf diedahinter marschirenden Bataillone warfen, zwei derselben aus-einander sprengten, so daß die feindliche Kavallerie einhauenkonnte. Die Kaltblütigkeit der Grenadiere rettete indessen vor derVernichtung. Sie machten Front, warfen die eingebrochenen Feindeaus den Reihen und wiesen die klebrigen durch ein nahes Feuermit Verlust zurück. Von der feindlichen Kavallerie bedrängt, vonden feindlichen Tirailleurs, die sich in den Wald bei Rödchen ge-worfen hatten, in der Flanke beschossen, erreichte die Infanterieglücklich den Nerkwitzer Grund, der sie den Kavallerie-Angriffenentzog; auch hatte sich die Batterie Schulenburg jenseits desGrundes dergestalt aufgestellt, daß sie dem Feinde das nahe Auf-drängen verbot. Der General Sanitz, der mit dem General Hol-tzendorf links abgeritten war, um die Schützen an den Ueber-gang des kleinen Baches zwischen Lehesten und Nerkwitz zu po-stiren, wo der größere Theil der Kavallerie überging, hatte dasUnglück, von den Chevaurlegers übergoritten und von den ver-folgenden feindlichen Husaren verwundet und gefangen zu werden;der General Holtzendorf rettete sich nur mit Mühe. Von derBatterie Hahn gingen die sämmtlichen Munitions- und Granat-wagen, die sich bei der halben Batterie des Lieutenants Mohnhauptbefanden, im Defiliren verloren, indem die zurückgehende Kavalleriesie aus dem Wege geworfen hatte.

Jenseits des Grundes formirten die Bataillone sich wiederin Linie und nach einer kurzen Kanonade traten sie den weitemRückzug in hinten offenen Quarrees, nur von Kanonen- und Gra-natfeuer und Kavallerie-Plänkler verfolgt, an. Gegen Z12 Uhrsammelte der General sein Detaschement auf den Höhen vor Stobra.Der vom Fürsten abgesandte Lieutenant Diederich hatte schon frü-her in der Gegend dieses Dorfes versprengte Kavalleristen ge-troffen, die ihm die völlige Niederlage des Detaschements berich-