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Erster Theil. Erster Band.
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düng nimmt. Die vorrückenden Truppen werden durch neue feind-liche Linien überflügelt und enfilirt. Das Regmt. Alt-Larisch stutztund feuert, die übrigen Regimenter folgen diesem Beispiel; derzurückgewichene Feind macht Front. Das Gewehrfeuer dauertkeine Viertelstunde. Die Verluste der Preußen sind ungeheuer.Das Regmt. Larisch wickelt sich zuerst rottenwcise von dem linkenFlügel ohne Befehl zurück, da es seinen Kommandeur und fastalle Kompagniechefs verloren hat; das Regmt. Strachwitz unddie übrigen Bataillone werden successiv gezwungen zu folgen. AlleMühe ist vergebens, die Truppen weiter rückwärts wieder zu for-miren; der General Rüche! steuert auch dem Rückzüge nicht, weiler sieht, daß gegen solche Uebcrmacht an ein Halten nicht züdenken ist, und befiehlt nur, daß die Grenadier-Reserve zur Auf-nahme durch Kapellendorf, die linke Flügel-Reserve gegen denWerlitz-Grabcn vorrücken sollen. Die Franzosen folgen; ihre Ka-vallerie greift an und nimmt ganze Haufen gefangen. Die Gre-nadiere können nicht mehr durch Kapellendorf defiliren und for-mten sich nach Zurücklassung der Schützen im Dorfe, die durcheine Fiisilierkompagnie unterstützt werden, in Linie aufderHöhe hinterKapellendorf. Infanterie, Kavallerie und Geschütze, alles wirftsich auf das Defilec, wo das Feuer der gegen den Werlitzgrundvorgegangenen zwei Bataillone des Regiments Schcnck der linkenFlügelreserve und der Schützen und Füsiliere im Dorfe die Ver-folgung der Franzosen endlich hemmt. So sammeln sich die ge-schlagenen Rüchelschen Truppen auf den jenseitigen Höhen unterdem Schutz der Reserven und schweren Batterien; nur ein Theildes rechten Flügels setzt den Rückzug nach dcni alten Bivouakaus Weimar fort. Die beiden Füsilierbataill. Rühle und Ra-benau formircn sich jenseits des Werlitz-Grabens und decken diesenRückzug in der Richtung auf Weimar. Die gegen Kapellendorfvorgezogenen feindlichen Batterien eröffnen zwar eine lebhafteKanonade, ohne indessen noch besonderen Schaden zuzufügen.Anfänglich wurde der Befehl zum Rückzüge auf Apolda gegeben,derselbe indessen abgeändert, da der Ort bereits vom Feinde besetztsein sollte, und die Richtung auf Buttelstädt angewiesen, wohindenn auch die Truppen über Ulrichshalbcn den Marsch antraten.