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weiterhin benutzt zur Beobachtung der Weichsel zwischen Plock undModlin und zwischen Modlin und Praga.
Mit einer solchen Offensivstellung bei Plock, welche na-mentlich den Franzosen von der festen Haltung der Russen Kundegeben sollte, würden es die vorgeschobenen französischen Korps,welche die Streitkräfte ihrer Gegner nicht so leichthin übersehenkonnten, nicht füglich gewagt haben, ohne Weiteres gegen War-schau vorzudringen. Wagten sie es aber dennoch, so war es Zeit,zu einem kurzen Offensivstoß über die Weichsel vorzugehen.
Man kann annehmen, daß Napoleon bei einem solchen Ver-halten der Russen, die Versammlung seiner Streitkräfte bei Posenabgewartet haben würde, um alsdann hier oder dort die Weich-sel zu überschreiten, während der Brückenkopf bei Plock maskirtwurde. Eine solche Konzentrirung war erst Ansang Dezembersmöglich, zu welcher Zeit auch General Burhöwden am Nareweintreffen konnte.
Oberhalb der Bzurra-Mündung war nicht leicht ein Ueber-gang zu befürchten. Ein Uebergang zwischen Warschau und Mod-lin, wenn er gegen die dort postirten Truppen erzwungen werdenkonnte, zwängte die Franzosen in den Winkel zwischen der dama-ligen östreichischen Grenze *), dem Bug und dem Narew, einerneuen, starken Vertheidigungslinie, und nahm ihnen in Bezug aufPlock jede Verbindung, wenn die Russen über die Weichsel vor-drangen und die zurückgelassenen französischen Abtheilungen überden Haufen warfen; es war nur erforderlich, daß die russischenzwischen Warschau und Modlin stehenden Abtheilungen sich zum etwa-nigen Rückzug über den Narew einen Uebergang, vielleicht bei Zegrz,bereit hielten. Ein Uebergang zwischen Modlin und der Bzurra-Mündung konnte wohl von der Poftirung gänzlich verhindertwerden, und dauerte, wenn er nicht zu verhindern war, so ge-
1 ) Die östreichische Grenze verfolgte die Pilica bis zur Mündung, liefdann auf dem rechten Weichselufer parallel mit dem Strome auf eine MeileEntfernung von Warschau und erreichte den Bug eine gute Viertelmeileoberhalb der Mündung in der Narew.