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wies l); die 7. Division folgte. Die unerhörten Anstrengungen,der gänzliche Mangel an Lebensmitteln, wodurch Offiziere und Sol-daten gezwungen wurden, zu nehmen wo noch was zu finden war,hatten in den von Golymin zurückgekehrten Truppen alle Bandedes Gehorsams gelöst. Nicht Drohungen, nicht Kantschuhiebekonnten eine Ordnung in die sich nach der schwankenden Brückeüber den Orzyc zurückdrängenden Massen, von allen Waffengat-tungen durcheinander, zurückbringen. Das eigene Bedürfniß, sowie der Wunsch, beim angetretenen Rückzüge den Franzosen nichtszurückzulassen, vermochte Alle zu den größten Erpressungen undGewaltthätigkeiten. Es war jammervoll anzusehen, wie die Ein-wohner auf den Knien lagen und die Ankunft der Franzosen her-beiflehten. Diese Scenen in und bei Makow und auf dem gan-zen ersten Marsch veranlaßten den General Burhöwden zu sehrernsten Maßregeln. Der Marsch der Divisionen ging in denfolgenden Tagen stets in der größten Ordnung; eine Abtheilungder in ein Dorf zuerst ankommenden Truppen besetzte die Häuserund wurde von dem nächstfolgenden Truppentheil abgelöst u. s. f.,so daß schon in den nächsten Tagen der vorgesetzte Zweck erreichtwurde, und bis zur Abberufung des Generals in Bezug aufMannszucht ein sehr sichtbarer Unterschied mit den Truppen desGenerals Bennigsen hervortrat.
Am 28. Dezember gingen beide genannte Divisionen bis anden Omulef zurück; das Hauptquartier in Nowawies. 1 2 ) Am29. kam das Hauptquartier nach Dylewo — auf dem Wege vonOstrolenka nach Myszyniec. —
Die 8. und die 14. Division zogen sich zwischen dem Bugund dem Narew zurück.
Die Armee des Generals Bennigsen überschritt auf dem am27. von Pultusk angetretenen Rückzug den Orzyc bei Gr. Mag-nieszewo und lagerte bei Rozan. Am 28. setzte sie den Rückzugauf Ostrolenka fort und stellte sich auf dem linken Ufer des Omu-lef auf, wo sie am 29. Ruhetag hielt.
1) lî Meilen nordwestlich von Rozan.
2) iz Meilen westlich von Ostrolenka.