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In Pfarrersfelde vor Mohrungen stießen die Kosaken aufein feindliches Vorposten-Detaschement, das überrascht und ge-fangen genommen wurde, so daß nur ein Husar sich rettete unddem M. Bernadette die Meldung von dem Anmarsch der Russenbrachte. Der Marschall sammelte sofort die disponiblen Truppenund rückte zum Angriff der Russen vor, um den übrigen von Pr.Holland anrückenden Truppen die Zeit zur Vereinigung zu ver-schaffen und den allgemeinen Rückzug nach Osterode zu sichern.Der General Markow, der seinerseits durch die Gefangenen Kennt-niß von der Anwesenheit des Marschalls in Mohrungen erfuhr,glaubte daselbst auf bedeutende feindliche Kräfte zu stoßen, stelltedas weitere Vorgehen ein, und formirte sich auf den Anhöhenvor Georgenthal: in erster Linie das Pskowsche Musketier- und25. Jäger - Regiment, in zweiter Linie das JekatharinoslawscheGrenadier - Regiment. 2 Bataillone des 5. Jäger - Regimentsgingen weiter gegen den Abschnitt von Pfarrersfelde vor, das3. Bataillon in Reserve, weiter vorgeschoben das Elisabethgrad-sche Husaren-Regiment gegen Mohrungen. 2 Bataillone des7. Jäger-Regiments wurden rechts von Georgenthal in der Rich-tung auf Wiese gegen eine Umgehung vorgeschoben; das Dorfselbst wurde vom 3. Bataillon besetzt. Kosaken patrouillirten nachden verschiedenen Richtungen.
Kaum hatte der General Markow diese Aufstellung beendet,als die Franzosen um 1 Uhr Nachmittags zum Angriff vorrück-ten und die französische Kavallerie die russischen Husaren attakirte.Die Franzosen wurden zwar geworfen, aber vor Mohrungen vonihrer Artillerie aufgenommen, mußten die Russen die Verfolgungaufgeben und ihrerseits den Rückzug antreten, heftig von den Fran-zosen verfolgt, bis diese in das Feuer des 5. Jäger-Regimentsund der russischen reitenden Artillerie geriethen. Die Elisabeth-gradschen Husaren setzten sich auf den linken Flügel der Aufstel-lung von Georgenthal.
Der M. Bernadotte sandte sofort dem General Dupont denBefehl, mit seiner Division die Straße von Pr. Holland nachMohrungen bei Hagenau zu verlassen und über Königsdorf undWiese den Russen in die rechte Flanke zu gehen. Mit dem all-