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Am 13. März. Von Seiten der Besatzung war manbemüht, außer der gehörigen Organisation der Wachen und Pi-quets in der Festung, auch die Stellung der Vorposten zu ord-nen. 1 ) Es hielten dieselben unter dem Obersten Massenbach,Kommandeur von Rouquette -Dragoner, im W. das Terrain vonder kleinen Kalkschanze über Aller-Engel, Zigankendorf und Stol-zenberg bis Petershagen besetzt. Zur Unterstützung waren Ab-theilungen leichter Infanterie am Olivaer-Thore, auf den Zigan-kenbergen, bei Stolzenberg und Petershagen, so wie von Kavalleriebei Aller-Engel aufgestellt. Am Olivaer-Schlage wurden zweiGeschütze von der neu organisirten reitenden Batterie Holtzendorffauf Piquet gegeben. Zur Beobachtung der überschwemmten Süd-und Ostseite der Festung reichte die 80 Mann starke Besatzungder Rückforter Schanze hin. Die Nehrung hielten die wenigenTruppen des Generals Rouquette besetzt, die in einer 7 Meilenlangen dünnen Linie die Ufer der Weichsel bewachen sollten. VorNeu - Fahrwasser hatten die Vorposten die Linie zwischen demSasper-See und dem Meere inne.
Im Laufe des Tages überschritt eine bedeutende Abtheilungfeindlicher Infanterie und Kavallerie von S. her den Schidlitz-bach und wandte sich gegen die ganze Vorpostenlinie von Zigan-kendorf bis zu den Verschanzungen von Neu-Fahrwasser, wäh-rend andere Abtheilungen die Vorposten vor dem Bischoffsbergeangriffen. Der Oberst Winterfeld und der Major Graf Krockowwiesen jedoch den Angriff von Neu-Fahrwasser aus derb zurück,worauf ein Theil der Vortruppen unter dem Major Wostrowskyvom Regt. Courbiere, von Aller-Engel her dem zurückgehendenFeinde in die rechte Flanke fiel und seinen Rückzug beschleunigte.Vor dem Bischoffsberge dauerten die Neckereien der Vorposten denganzen Tag über fort, ohne zu etwas Erheblichem zu führen.Gegen Abend gingen die Truppen des Belagerers in die Gegendvon Wonneberg zurück. Bereits bei diesem Gefechte zeigten sichSpuren der später immer mehr um sich greifenden Desertion vonSeiten der Preußen.
1) Siehe Plan XIIIa.