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Zweiter Theil. Dritter Band.
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dings ein Vorwurf; indessen wäre durch deren Beistand die Neh-rung wohl schwerlich behauptet worden, da nur in Bezug aufden Sicherheitsdienst von dem Beistand der Kosaken etwas Er-sprießliches zu erwarten war.

Am 20. März. Um jede Ueberraschung der Festung zuWasser unmöglich zu machen, wurde sowohl oberhalb des Gans-kruges als auch unterhalb des Holzraumes und am Anfange derSchutenlaake (dem Blockhause gegenüber) die Weichsel durch starke,mittelst Ketten verbundene Schwimmbäume gesperrt. Hinter derVerschanzung am Ganskruge stellte man 4 Geschütze auf, fingdie Balkenschanze und das neue Retranchement am Ganskrugean und vollendete die Tranchee rings um den Holm, welche diebereits vorhandenen Batterien unter fich verband und Emplace-ments für neue, flankirende Geschützaufstellungen erhalten sollte. *)Dagegen wurde auf dem Holm kein einziges geschlossenes selbst-ständiges Werk angelegt, und nur zur ungestörten Verbindungmit Weichselmünde eine telegraphische Korrespondenz zwischen derStadt und den Forts eingerichtet.

Bei den Vorposten vor dem Retranchement fiel den Tag übernichts Besonderes vor; wohl aber wurde die Nehrung von denFranzosen unter dem General Schramm mit Tagesanbruch an-gegriffen und genommen, ein Ereigniß, das man unter den ob-waltenden Umständen hätte voraussehen können, das aber dennochüberraschte und für den weiteren Verlauf der Vertheidigung vonden bedeutendsten Folgen wurde.

Die Aufgabe des Generals Rouquette, die Vertheidigungder Nehrung/) war im hohen Grade schwierig zu lösen, wenn esden Franzosen einigermaßen mit dem Angriffe Ernst wurde. Wargleich von der Haffseite eine Landung des Feindes nicht besonderszu befürchten, so blieben doch noch über 7 Meilen Stromstreckevon Bodenwinkel bis Danzrg zu vertheidigen. Künstliche Ver-theidigungsmittel waren nicht vorhanden/) obgleich Mathieu Du-

I ) Siehe Plan XIII.

2) Siehe Plan XIII a.

3) Das alte Werk: das Haupt, auf der Spitze, an der sich die Elbin-ger- und Danziger-Weichsel trennen, war längst verfallen.

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