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den Truppen in der Niederung wurde sofort eine Brücke über dieWeichsel geschlagen.*)
Am 22. März. Die Franzosen machten einen Versuch,ihre am Morgen des vorigen Tages inne gehabte Position wiedereinzunehmen, wurden aber von den vorrückenden Piquets der Be-fatzungstruppen abgewiesen, und zogen nun freiwillig auch vordem Bischoffsberge den rechten Flügel ihrer Vorpostenlinie um soviel zurück, als der linke Flügel Tages zuvor über Zigankendorfzurückgetrieben worden war.
Durch den Verlust der Nehrung wurde die Verbindung aufder Schuten-Laake nach Weichselmünde und Neu-Fahrwasser sehrunsicher. Der Gouverneur zog deshalb die Kavallerie der Be-satzung des letzteren Punktes, so vortheilhaft sie auch ferner gegenden feindlichen linken Flügel zu verwenden gewesen wäre, in dieStadt, da die nöthige Fourage ihr nicht mehr mit Sicherheit vonhier aus zugeführt werden konnte. Der erste und dritte PulkKosaken wurden unter dem Obersten Popow vereinigt und nachKneipab und dem Ganskrug verlegt; der zweite Pulk des Ober-sten Malachow blieb in den Baracken des Schießgartens.
Zur Beherrschung der Weichsel rüstete man Seitens der Fe-stung eine kleine Flotille aus, von der bereits zwei Fahrzeuge,das eine zu 4, das andere zu 2 Geschützen, zum Auslaufen be-reit waren.
Am 23., 24. und 25. März. Während dieser Tage fiel,außer einigen unbedeutenden Vorposten-Scharmützeln, nichts vor.Der Vertheidiger setzte seine Armirungsarbeiten mit großer Thä-tigkeit fort.
Am 26. März. Die Franzosen hatten auf dem Mühlen-
1) Die Lage der Brücke war nicht genau zu ermitteln; aus einigenAngaben scheint hervorzugehen, daß sie beim Sandkruge an der größtenStrom-Enge geschlagen worden sei; doch nach den Aussagen eines zur Zeitnoch lebenden Damm-Aufsehers in Plönendorf, übereinstimmend mit denenälterer Personen der Umgegend, müßte die Brücke etwas oberhalb des jetzi-gen Durchbruchs bei Neufehr, da wo die Gieselake sich dem Weichseldammzuerst nähert, gelegen und aus sogenannten Berliner-Kähnen (zu etwa 15 Last)bestanden haben.