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Zweiter Theil. Dritter Band.
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lichkeit, dieselbe in ähnlicher Art zu enfiliren, wie den Hagelsbergvom Stolzenberge aus, sondern noch durch folgende Rücksichtenausgewogen:

Zunächst war es der Garnison gelungen, sich fortwährendim Besitz eines Theiles der Vorstädte um den Bischoffsberg herumzu erhalten, so daß die Arbeiten des Belagerers in größerer Ent-fernung hätten begonnen werden müssen. Außerdem erschien esden Franzosen wichtig, ihre Hauptkräfte in möglichster Nähe vonNeu-Fahrwasser vereinigt zu haben, da nur von dort her derFestung ein Entsatz zur See kommen konnte. Es blieb demnachallein noch die Frage: ob die Olivaer-Front oder der Hagels-berg hauptsächlich angegriffen werden solle. Der General Kirge-ner, dem die Leitung des Angriffs übertragen war, glaubte mitRecht, daß der eigentliche Angriffspunkt der Stiftswinkel sei. Ge-gen diesen konnte ohne Schwierigkeit in der Ebene vorgegangenwerden, während ein Hülfsangriff die Hagelsberger-Front be-schäftigte. Zur Ausführung dieses Angriffs wäre es aber uner-läßlich gewesen, sich zuvor in den Besitz der kleinen Kalkschanzezu setzen, um den linken Flügel sicher an die Weichsel anlehnenzu können. Die Energie indessen, mit welcher der Gouverneurdiesen Punkt festhielt, bewirkte hauptsächlich, daß der General Kir-gener seinen ersten Plan aufgab und sich entschloß, den Haupt-angriff gegen den Hagelsberg auszuführen und diesen durch einenNebenangriff gegen den Bischoffsberg zu unterstützen.

Zur Deckung der Belagerungs-Arbeiten waren die Truppendem Retranchement gegenüber mehr konzentrirt worden. Die vor-handenen Materialien geben die Aufstellung zwar nicht genau an,doch geht etwa Folgendes daraus hervor: *)

A. Gegen Neu-Fahrwasser waren aufgestellt:

1 Bat. des französischen 2. leichten Infanterie-Regts.,

2 Bat. Badener und

2 Schwadr. polnischer Kavallerie in und zwischen Brösen,Saspe und Rothhof.

r) S. Plan XIII.in.

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