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Zweiter Theil. Dritter Band.
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begonnen, theils durch die Gestaltung des Terrains, theils durchden Mangel an Belagerungsgeschütz veranlaßt.

2) Erst in der Nacht zum 24. April, also 3 Wochen nachBeginn der ersten Parallele, konnte der Belagerer das Feuer derFestung durch Eröffnung seiner Batterien von den Arbeiten ab-leiten, deren Fortsetzung am Tage, selbst mit der ganzen Sappe,fast unmöglich und sogar in der Nacht höchst schwierig gewordenwar, sobald die Konfiguration des Terrains sie nicht mehr deckte.

3) Die unzweckmäßige Art des Gebrauchs seiner Artillerie.

Unter allen Umständen mußte es eine Hauptsorge des Be-lagerers sein, durch Ricochettbatterien die Linien der angegriffenenFront zu bestreichen, um den hierauf zu eröffnenden Demontir-batterien vorzuarbeiten und das feindliche Feuer der übrigen Linienim Zaume zu halten. Allerdings machte die Terrain-Gestaltung,im Verein mit der Lage der Werke, es im vorliegenden Falle un-möglich, alle angegriffenen Linien zu ricochettiren; aber dann mußteman diese Maßregel wenigstens gegen alle diejenigen Linien, woes möglich war, anwenden, und gegen die Uebrigen so viel Wurf-geschütze aufstellen, als disponibel zu machen waren.

Da das Bombardement der Stadt, auf dessen moralischenEindruck der M. Lefebvre, in Betracht des Erfolges bei den be-reits übergebenen preußischen Festungen, wahrscheinlich großenWerth legte, seinen Zweck gänzlich verfehlt hatte, so hätte mandasselbe am Tage ganz einstellen und das Wurffeuer ausschlie-ßend gegen die Werke richten müssen. Nur für die Nacht durfteman, zur steten Allarmirung der Garnison, die Stadt bombar-diren.

Die Enfilirbatterien m und n auf dem Stolzenberge warendurchaus zweckmäßig angelegt, und sie waren es auch, welche demVertheidiger am meisten schadeten.

Die oben genannten drei Gründe würden hingereicht haben,die Fortschritte des Belagerers noch weit mehr zu hemmen, wenner nicht durch das Terrain so wie durch die größere Gewandtheitund Kriegsbrauchbarkeit seiner Truppen, durch welche er die Of-fensivmaßregeln des Vertheidigers möglichst unschädlich machte, sehrim Vortheil gewesen wäre. Weder die Thätigkeit der Festungs-