Die 4. Kolonne oder Reserve unter dem G.-M. Rembow(geführt vom Lieut. Löllhöfel),
das Musketier-Regiment Archangelgorod,das 1. Bat. vac. Besser,
6 Kanonen,
" 100 Kosaken,
bleibt vor Weichselmünde und unterstützt hauptsächlich die 3. Ko-lonne, die andern nach Umständen.
Die Garnison von Neu-Fahrwasser macht einen Ausfallmit einigen Hundert Mann längs des neuen Weges, um dendarauf befindlichen Einschnitt des Feindes zu nehmen und zu be-haupten.
Die Garnison von Danzig macht einen Ausfall mit 1000 M.zu eben der Zeit nach dem Holm, wenn er von Weichselmündeher angegriffen wird.
Die englischen Kriegsschiffe werden den Strom so weit alsmöglich hinaufsegeln, um durch ihr Feuer den Holm zu flankiren,die Batterie bei Schellmühl zu beschießen, und hauptsächlich denUebergang des Feindes über die Weichsel zu hindern." —
Die Franzosen hatten sich in Bereitschaft gesetzt, den Angriffzurückzuweisen. Der General Schramm stand in den Schanzenzwischen der Schutenlaake und dem Strande gegen das FortWeichselmünde: auf dem rechten Flügel das 2. leichte Infanterie-Regiment, im Centrum eine sächsische Infanterie-Brigade/) aufdem linken Flügel gegen die Laake polnische Infanterie, in derReserve das Regiment von Paris. Der M. Lannes und derGeneral Oudinot erwarteten am linken Ufer der untern Weichsel,wo die Alliirten den Angriff unternehmen würden, um demgemäßdie Grenadiere zu dirigiren; der M. Lefebvre befand sich in denLaufgräben gegen den Hagelsberg bereit, die Reserven nach demAngriffspunkt in Marsch zu setzen.')
I ) Nach einigen Nachrichten fochten hier nur 2 sächsische Bataillone.
2 ) Obgleich Mathieu Dumas dem Tagebuch des von Plotho überallfolgt, so kommt es ihm doch nicht darauf an, die Stärke des Detaschementsdes Generals Kaminskoi von 6600 Mann auf 11 — 12,000 Mann wachsenzu lassen.