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Zweiter Theil. Dritter Band.
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die Besatzung bis auf 1 Offizier und 30 Mann niedergemacht,3 Kanonen genommen.

Diese günstige Wendung des Gefechts ging indessen sehr baldvorüber; die große Redoute b. an der Südfpitze des Waldeskonnte nicht erobert werden.

Mit Sehnsucht hatte der General Kaminskoi auf den Aus-fall der Garnison Danzigs gehofft; er unterblieb. Ebenso wenigkonnten bei dem widrigen Winde die 3 englischen platten Kriegs-schiffe in die Weichsel einlaufen, um, wie verabredet, den Holmzu flankiren und die Verbindung des Feindes mit dem linkenWeichsel-Ufer zu unterbrechen. Die Grenadier-Diviston Oudinottraf allmälig ein und verstärkte den Feind; an ihrer Spitze derM. Lannes. Der Kampf wurde nun immer ungleicher, der Ver-lust der Alliirten sehr bedeutend, und als der General Kaminskoisich besonders heftig in seiner linken Flanke bedroht sah, wo die1. Kolonne zurückgedrängt worden war, ertheilte er den Befehlzum Rückzüge nach Weichselmünde. Nach einem Ostündigen Ge-fecht wurde derselbe in der größten Ordnung angetreten, ohne Ver-lust an Gefangenen oder Geschützen. Die Truppen besetzten dasvor dem Glacis von Weichselmünde belegene Terrain und dengedeckten Weg, in welcher Stellung Alles, bis auf das Füsilier-bataillon Schachtmeyer, verblieb; das Tirailleurfeuer dauerte nochbis zum Nachmittag fort. Das gedachte Bataillon rückte früh-zeitig nach Neu-Fahrwasser, da man einen Angriff auf diesenPosten befürchtete. Die übrigen Truppen repassirten ebenfalls inder Nacht das Fort und die Weichsel, um die alte Stellung indem Retranchement von Neu-Fahrwasser wieder einzunehmen; das1. Bataillon vue. Besser blieb in Weichselmünde.

Die Russen hatten einen Verlust von:

14 Offizieren, 422 Mann todt,

41 - 895 - verwundet.

Die Preußen: 2 - 42 - todt,

4 - 110 - verwundet,

à Ganzen 01 Offiziere, 1469 Mannan Todten und Verwundeten, oder dem vierten Theil des Korps,