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den bei sich habenden Truppen vorgegangen; die Vorposten beiVöglers. Da die verheißenen Verstärkungen noch nicht einge-troffen, auch der General Kaminskoi am 10. noch nicht abgesegeltwar, blieb man an diesem Tage halten und rückte am 11. nurmit der Infanterie bis Vöglers in eine verdeckte Stellung vor,während die gesammte Kavallerie, sämmtliche Schützen und 100Freiwillige des Infanterie-Regiments Plötz in 3 Abtheilungenzur Beschäftigung und Rekognoszirung des Feindes weiter vor-gingen. Ein dichter Nebel verhinderte jede Einsicht in die feind-liche Aufstellung; jedoch erfuhr man, daß der Feind mit 400 M.Infanterie und 200 Pferden bei Kahlberg stehe und nicht ver-schanzt sei. Am 11. trafen die 300 Mann der Pillauer Gar-nison und die Schwadron von Königin-Dragoner ein, und end-lich am 12. auch das Füsilierbat. Bülow, theils von Rosenbergunmittelbar, theils von Neutief, wohin ein Theil verschlagen wor-den war. Ebenso langten die Lebensmittel für einige Tage an.Der englische Lieutenant Olfield mit den preußischen bewaffnetenSchiffen und einigen kleinen Fahrzeugen sollte den Marsch kot-toyiren.
Verpflegt bis zum 14. brach der Oberst Bülow am 13. um6 Uhr Morgens von Vöglers auf und rückte in drei Kolonnenvor: die eine Kolonne dicht am Seestrande, die andre auf demRücken der Dünen, die dritte in der Mitte in gleichem Abständevon den beiden Ersten, während die Jäger, Schützen und das2. Bataillon Plötz den Haffstrand beobachteten. Der Feind hieltbei Kahlberg mit dem Gros nicht Stand und zog ohne Gefechtab; die geringe zurückgelassene Kavallerie wurde verjagt und bisBodenwinkel verfolgt. In der Nacht standen die preußischen Ka-vallerie-Posten à Meile diesseits Bodenwinkel, die Infanterie-Po-sten rückwärts von Lieb quer durch den Wald nach dem See-strande, das Gros auf den Höhen bei Kahlberg hinter dem Walde,mit den Flügeln an beiden Wassern.
Der Oberst Bülow hatte von der Expedition des GeneralsKaminskoi nicht die geringste Nachricht, und glaubte, daß dieselbebei dem stürmischen Wetter wohl noch nicht völlig bei Neu-Fahr-wasser eingetroffen sein möchte. Es schien ihm somit bedenklich,