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vorgeschriebenen Zweck in ein Gefecht einlassen, setzte sich schonum 2 Uhr wieder in Marsch, und bog, um jedes Zusammen-treffen mit einem überlegenen Feinde zu vermeiden, rechts aufUderwangen aus, um auf der Friedland-Königsberger Straßedie Vereinigung mit dem L'Estocqschen Korps zu suchen. AmAbend zwischen 10 und 11 Uhr traf er bei jenem Dorfe (3 Ml.)ein. Dieser Marsch setzt in Erstaunen, wenn man bedenkt, wel-chen Beschwerden das Korps seit dem Aufbruch von Mehlsack un-terworfen worden war. Auch jetzt hatte es 9 Meilen in 22 Stun-den um den linken Flügel der feindlichen Armee trotz aller mög-lichen Hindernisse zurückgelegt. Die Hitze war bis Mittag 1 Uhrebenso erschöpfend, als der dann eintretende heftige Gewitterregen,welcher die Leute völlig durchnäßte, und den schweren und hügelig-ten Boden so schlüpfrig machte, daß man nur mit der größtenAnstrengung fortkommen konnte.
Der General Bennigsen folgte mit der Armee in der Nachtauf das rechte Alle-Ufer, ohne daß die Franzosen es gewahrwurden, und marschirte in 4 Kolonnen die Alle abwärts nachBartenstein. Der Fürst Bagration und das Kosakenkorps desHetmans Platow machten die Arriergarde; 3 Pulks Kosaken kot-toyirten den Marsch auf dem linken Alle-Ufer. Die letzten Trup-pen der Arriergarde räumten Heilsberg erst am 12. um 11 UhrVormittags und verbrannten sämmtliche Alle-Brücken. Den Fran-zosen fielen nur einige unbedeutende Fourage-Magazine und La-zarethe in die Hände. Nur die Dragoner-Division Latour-Mau-bourg und die leichten Kavallerie-Brigaden Durosnel und Wattiervon der Division Lasalle folgten den Russen auf dem rechten Alle-Ufer, und kam es mit denselben bei Lauterhagen zu einer Kanonade.
Von der französischen Haupt-Armee rückte am 12. der M.Davout nach Pr. Eylau, wo seine Avantgarde die beiden Schwa-dronen von Prittwitz-Husaren vertrieb und sich bei Rothenen aufder Straße nach Bartenstein postirte, aber auch Schmoditten aufder Straße nach Königsberg besetzte. Die Kavallerie-Reserveund die Korps von Soult und Lannes folgten, doch blieb vonLetzterem eine sächsische Brigade in Heilsberg als Besatzung, wo-hin auch die Garden rückten und Napoleon sein Hauptquartier