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Schon um 8 Uhr rückte die Tete der Franzosen in Mehlsackein; der Durchmarsch dauerte bis 1 Uhr Nachmittags, wonachman auf die Stärke des Feindes schließen konnte. Der Prinzvon Anhalt-Schaumburg zog sich in Folge der hiervon erhalte-nen Nachricht auf Kirschienen und später auf Befehl des Ge-nerals Stutterheim nach Hohenfürst mit seiner Vorposten-Brigadezurück. Dieser General konzentrirte das Vorposten -Soutien beiTolksvorf und ging am Abend nach Lindenau zurück, sandte aberseinen Kosakenpulk und 90 Dragoner noch über die Passarge, wosie einige Gefangene machten, und den Abmarsch der Franzosennach Spanden bestätigten. Der Major Zieten hatte ebenfalls De-taschements über die Passarge vorgeschickt, konzentrirte aber seineVorposten-Brigade bei Anken, sobald er die Nachricht von demVorgehen der Franzosen auf Mehlsack erhielt. Der Oberst Wiers-bitzki hatte, nach dem Abmarsch der Franzosen aus Braunsberg,den Major Arnim mit seinem Flügel-Detaschement auf Frauen-Lurg und Tolkemit vorgehen lassen, und seine eigene Brigade zwi-schen Braunsberg und Zagern aufgestellt; beim Eingang der Nach-richt von dem Konzentriren der Zietenschen Brigade ging er in-dessen in seine alte Stellung bei Hammersdorf, sandte das Füst-lierbataillon Bergen und die à reitende Batterie nach Heiligenbeil,und rief den Major Arnim nach Ruhnenberg zurück; das beiRosenberg stehende 2. Bataillon Plötz ging der Disposition ge-mäß nach Brandenburg.
In der Nacht zum 13. erhielt der General VEstocq vondem General Bennigsen die Mittheilung, daß der General Ka-minskoi nach Mühlhausen dirigirt worden sei, daß der Feind am11. wahrscheinlich eine beträchtliche Truppenmasse auf Pr. Eylaudetaschirt habe, und daß die russische Armee, trotz des erfochtenenSieges bei Heilsberg, dennoch über Bartenstein zurückgehen müsse.Am Morgen des 13., als die Division Diericke bereits auf demAllarmplatz stand, meldete der Rittmeister Raven, welcher mit sei-nem Freikorps hinter Mühlhausen, auf der Eylau -Königsberger-Straße, durch den Gouverneur von Königsberg aufgestellt wordenwar, daß der Feind am 12. Abends 9 Uhr über Eylau hinausseine Vorposten bis Schmoditten geschoben habe; gleichzeitig mel-