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sich mit der Armee unangefochten wieder vereinigte. Die überdie Alle zurückgegangenen Truppen, aufgenommen durch die amGnattenwalde aufgestellte Reserve, zogen sich um 9 Uhr Abendsin 2 Kolonnen zurück, blieben die ganze Nacht im Marsch, undsetzten ihn am 15. nach Wehlau fort.
Eine kleine Kolonne, von den Detaschements zur Beobach-tung der obern Alle und einigen andern Truppen formlrt, nebstvieler Bagage und den beim Beginn der Schlacht gemachten Ge-fangenen, ging bei Insterburg über den Pregel. Der HetmanPlatow mit seinem fliegenden Korps deckte den Rückzug der Ar-mee, der trotz der vielen Marodeurs, die sich zu Tausenden vonder Armee entfernt hatten, ohne weitere Verluste ausgeführt wurde.Die Armee ging noch am 15. Vormittags bei Wehlau über denPregel, brannte alle Brücken hinter sich ab, und nahm eine Auf-stellung bei Petersdorf.
Die Franzosen lagerten in der Nacht zum 15. auf demSchlachtfelde, stellten am 15. die Stadtbrücke von Friedland wie-der her, und ließen die Kürassier-Division Nanfouty, die Dra-goner-Division Grouchy und das 9. Husaren-Regiment über dieAlle zur Verfolgung vorgehen; die leichte Kavallerie traf zwarschon um Mittag vor Wehlau ein, fand aber die Pregelbrückenbereits abgebrannt. Das Gros der französischen Armee marschirteam 15. die Alle abwärts auf dem linken Ufer nach Wehlau; nurdas Neysche Korps rastete bei Friedland. Der Großherzog vonBerg erhielt den Befehl, mit den von Königsberg zurückgenomme-nen Truppen den Marsch auf Friedland nicht fortzusetzen, sondernnach Tapiau zu marschiren, daselbst Anstalten zum Uebergangüber den Pregel zu machen, und so aufs Neue das L'EstocqscheKorps von den Russen zu trennen. Der Großherzog machte beiAbschwangen Halt, sandte die leichte Kavallerie-Division Lasalleauf Wehlau, und wandte sich dann auf Tapiau, wo er am 16.Morgens eintraf, und sich für seine Person mit den beiden Kü-rassier-Divisionen ebenfalls nach Wehlau begab, so daß nur dasDavoutsche Korps zurückblieb. Die polnische Division Dombrowskierhielt den Befehl, sich mit der des Generals Zayonczek bei Schip-penbeil zu vereinigen und den Rücken der Armee zu decken. —