gewonnen haben, ein Douceur, die Medaille nach besonderm per-sönlichen Verdienst und sämmtlich monatlich 1 Thaler Zulage, aufso lange, als sie den Dienst der Freiwilligen länger thun wollen.Ist der Krieg zu Ende, so behalten sie die Zulage zeitlebens,wenn sie nämlich in diesem Verhältnisse den ganzen Krieg hin-durch geblieben sind. Eben dies gilt auch von der Kavallerie,wo man auch zumal gegen Infanterie in Masse agiren kann.Die Kavallerie braucht auf Schwadrons-Front nur ein GliedFreiwillige.
Bei allen Bajonett-Attaken (es sei denn bei der Nacht) mußder Infanterist sein Gewehr wieder geladen haben, bevor er da-mit auf den Feind einbricht, um ihn, wenn dieser es abwartet,mit Stich und Schuß zugleich über den Haufen zu werfen.
Beim Avanciren ist es in den mehrstcn Fällen nützlich, dieSchützen auf etwa 200 Schritt vorzupoussiren, wobei sie nachMöglichkeit vom Terrain zu profitiren haben, und sich in denPlainen auf die Erde legen müssen, um so zu feuern. Haupt-sächlich müssen sie auf die Offiziere zielen, welches unsere Geg-ner meisterhaft verstehen. Eine jede Kompagnie muß 10 Reserve-Schützen haben, um mit diesen die übrigen nach Umständen zuverstärken und ergänzen zu können. Da wo diese Einrichtungnoch nicht besteht, würde es allerdings zu spät sein, sie jetzt ersteinzuführen.
Kann man das Gepäck der Schützen, im Fall man glaubt,daß sie zu einem Gefecht kommen könnten, bei der Bagage zu-rücklassen, so würde es von großem Nutzen sein, sie von dieserLast zu befreien.
Wenn man en échelon von einem Flügel angreifen will,muß dieser Flügel immer gehörig rückwärts gedeckt sein, etwadurch 1 oder 2 Bataillone en éche!on8 abfallend. Die eigent-lichen Echelons dürften nicht mehr als höchstens 50 Schritt voneinander ab sein. Die Echelons vielleicht Brigadenweise. DieHaupt-Attake in mehreren Treffen.
Das Bataillonsgeschütz ist den Truppen öfters hinderlich,und da es anerkannt ist, daß es wirksamer sei, wenn es in Bat-