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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Batterie erhielt nur 2 Kanonen und 1 Haubitze. Auf dem rech-ten Ufer waren nur \ bayersche Batterie und eine herbeigeführteWürttembergische Batterie, oder 9 Geschütze, hinter dem Dammlinks vor Zerbau aufgestellt worden.

Von Seiten der Besatzung wurden alle Arbeiten, Ausfälle rc.,welche Gelegenheit zur Desertion geben konnten, eingestellt, da dieVerluste durch Desertion die Besatzung sehr bald aufs Aeußerstegeschwächt haben würden.

Am 13. um 4 Uhr Morgens eröffnete der Feind auf bei-den Usern sein Feuer, obgleich die Dunkelheit nur eine Rich-tung nach dem Feuer der Festungsbattericn gestattete, die mitLebhaftigkeit antworteten. Die Stadt brannte an dreizehn ver-schiedenen Orten, doch wurde überall bald gelöscht. Bei Tagerückten einige feindliche Geschütze bis nahe an das Glacis, umdurch ihr Kartätschfcuer die Besatzung von den Wällen zu ver-treiben, wurden indessen bald durch das Feuer der Festung hinterihre Deckungen zurückgetrieben. Während dieser Kanonade zün-dete der Feind den beim Schießhausc — ein Gehöft nahe unter-halb der Stadt an der Oder — stehenden Holzvvrrath von 10 —15,000 Klaftern an mehreren Orten an.

Gleich nach Beendigung des Feuers zog der Feind seineArtillerie aus den Deckungen zurück und besetzte dieselben nur durchJnfantericpikcts; Posten wurden vorgeschoben, und stärkere In-fantcrie-Dctaschcments mit leichter Artillerie außer Kanonenschuß-weite aufgestellt. Nach diesen Anordnungen wurde der GeneralLefebvre, in Begleitung eines baperschcn Offiziers, als Parlamentairnach der Festung gesandt, um diese im Namen Jerome's, dersein Hauptquartier nach Ziebcrn bei Glogau verlegt hatte, zumdritten- und letztenmal aufzufordern. Der Gouverneur antwor-tete, nach französischen Angaben, daß er die Unmöglichkeit erkenne,*sich zu vertheidigen, und daß er sofort einen Kriegsrath zusam-mcnbcrufen und diesem die Kapitulationspunkte vorlegen werde;zugleich verlangte er eine schriftliche Aufforderung, die ihm als-bald zu Theil wurde. Der Kriegsrath trat zusammen, doch trotzder Angaben des Artillerie-Offiziers vom Platz über die schlechteLaffetirung und mangelhafte Bedienung der Geschütze wurde die