Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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keinen bedeutenden Echec zu erleiden. Es schien ihm nur daraufanzukommen, beim Vordringen gegen Breslau die sämmtlichenUebergänge über die Ohlau in der linken Flanke zu zerstören undzu beobachten, Ohlau angemessen besetzt zu behalten, und im Au-genblick des Angriffs, durch gleichzeitige Demonstrationen vonSchweidnitz her gegen Lissa, und von Brieg auf dem rechtenOder-Ufer gegen die feindlichen Truppen auf dieser Seite, dieAufmerksamkeit des Feindes zu zerstreuen. Im Fall des Nicht-gelingens sollte die Oderbrücke bei Ohlau zerstört, Brieg ent-waffnet, alle Ausrüftungs-Gegenstände in die andern Festungenvertheilt, und nur das Ranzionirtenbataillon mit einigen alteneisernen Kanonen und etwas Kavallerie zurückgelassen werden,um sich bei der ersten Nachricht vom Fall von Breslau nach Ko-fel abzuziehen.

Die disponibel zu machenden Truppen waren folgende:aus Glatz: das Infanterie-Regiment Kröpf und 1 Batterievon 6 Kanonen;

- Neiße: das Infanterie - Regt. Pelchrzim und 200 neu

formirte Grenadiere, 1 reit. Batterie von 4 Kanonenund 1 Fußbatterie von 4 Kanonen und 1 Haubitze;

- Silberberg: 300 Mann des 3. Musketierbataillvns von

Alvensleben, welche mit den Grenadieren aus Neißebeim Zusammentreffen 1 Bataillon formiren sollten;

- Kosel: das 3. Musketierbataillon von Pelchrzim und 2

Kanonen;

- Brieg: das Ranzionirtenbataillon und 1 Fußbatterie von

4 Kanonen;

- Schweidnitz: das 3. Musketierbataillon von Strachwitz,

das neu formirte Füsilierbataillon und 1 Fußbatterievon 6 Kanonen; endlich

400 Jäger aus den verschiedenen Festungen und c. 1000 Pferdein Kommandos von 60 — 150 Pferden; zusammen ohne Artil-leristen also eine Macht von 6500 Mann. ')

1) Nach den französischen Angaben im Werke des vu Casse wächstdiese Macht aus 14 - I6,ooü Mann.