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Feldbatterien vom 2. Feld-Artillerie-Regt. oder 40 —12pfündcrin Breslau besaß.
„6) Der Mangel an Fleisch und an Backholz." — Dadas Proviant-Amt nachwies, in 10 Wochen 40 Klafter Holzzum Verbacken gebraucht zu haben, und noch 12 Klafter demFeinde überliefert wurden, so wäre nach dieser Berechnung nochein Zwöchcnllicher Holzvorrath vorhanden gewesen. Der Mangelan Holz bei den bürgerlichen Brauern und Bäckern ist nicht ge-hörig geprüft worden; im Uebrigen fand sich zur Abhülfe diesesMangels in den zerstörten Häusern, in den Zäunen rc. hinläng-liches Material. Es würde also nur der Mangel an Fleisch alsGrund zur Kapitulation bleiben. Der Gouverneur war besorgt,der schwachen, fatiguirten, zur Desertion geneigten Garnison be-deutende Entbehrungen zuzumuthen, und fürchtete, daß die Be-satzung, die auf keinen Entsatz mehr rechnete, seit sich die Nach-richt von der Niederlage des Fürsten von Pleß in der Stadt ver-breitet hatte, in dem entscheidenden Augenblick des feindlichenSturmes, mehr auf Erzesse als auf Gegenwehr bedacht, und einePlünderung der Stadt die unausbleibliche Folge sein würde.
„7) Die zu erwartende Einäscherung der Stadt, da mannicht im Stande gewesen war, die hinter Häuserruinen der Vor-städte angelegten feindlichen Wurfbattcrien zu zerstören." — Dervom Magistrat am 3. Januar angegebene Schaden der Stadtsollte sich auf 1 Million belaufen; eine Angabe, die sich späternach gerichtlicher Schätzung auf 249,145 Thaler ermäßigte. Wirhaben schon bei Glogau angeführt, daß die Einäscherung derStadt kein Grund zur Kapitulation sein darf, sondern der Kom-mandant ausschließlich sein Augenmerk auf die Vertheidigung derWerke zu richten hat.
„8) Die Nähe der großen Vorstädte, welche dem Feindealle Operationen erleichterte, die Vertheidigung sehr erschwerte."
„9) Der eingetretene Frost, da das gänzliche Zufrieren derOder und der Gräben einen allgemeinen Sturm befürchten ließ.Das Aufeisen konnte von der schwachen Garnison nicht bestrickenwerden, und die von der Stadt reguirirten Einwohner erschienen,der zu besorgenden Gefahr wegen, äußerst unregelmäßig, so daß