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Zweiter Theil. Vierter Band.
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geringen Kräften von: Feinde beobachtet, und auf diesen Umstandhätte sich vielleicht ein Durchschlagen zu Wege bringen lassen.Etwa folgende Disposition würde haben eintreten können:

Am Vormittage wird die Garnison mit einem 3tägigen Brot-vorrath verpflegt, und der Befehl ertheilt, daß bei jedem General-marsch der Soldat seine ganze Verpflegung mit sich führe. EineStunde vor Einbruch der Dunkelheit, also Anfangs Januar um3; Uhr Abends, erfolgte der Generalmarsch, die Truppen tretenan. Die früher instruirten kommandirenden Offiziere auf denWällen führen ihre Mannschaft, mit Ausnahme einiger Postenund der zur Bedienung der Geschütze unumgänglich erforderlichenArtilleristen, nach den bestimmten Allarmplätzen; die Redoute vordem Zicgelthor, welche das Defilee zwischen Oder und Ohlauunter ihrem Feuer hat, wird mit Geschütz armirt; von allen Wer-ken wird ein lebhaftes Feuer unterhalten. Beim Einbruch derDunkelheit bricht die Garnison, mit Zurücklassung alles beschwe-renden Gepäcks und der Geschütze auf, und defilirt aus dem Zie-gelthor, mit dem Gros auf dem Wege längs der Oder; hinterdem Tetenbataillon folgt eine Anzahl Zimmerleute der Garnison.Der sich etwa entgegenstellende Feind wird mit größter Energieangegriffen und geworfen; die zunächst belegenen beiden Ohlau-brücken werden genommen, besetzt und zerstört, während hinterdieser Arbeit der Marsch ununterbrochen in der Nacht auf Ohlaufortgesetzt wird. Die Kavallerie der Garnison geht voraus, umalle weiter oberhalb liegenden Ohlaubrücken abzutragen und zubeobachten, und die Stadt Ohlau zu rekognvsziren, falls sie nichtvom Feinde besetzt, sie sogleich zu besetzen, die dortige Oderbrückezur Zerstörung vorzubereiten.

Hatte man Ohlau glücklich erreicht, die Oder überschrittenund die Brücke abgetragen, so konnte man nach einiger Ruheungestört den Marsch auf Brieg fortsetzen.

Hatte man das Unglück, noch in der Nähe der Festung aufeinen nicht zu überwindenden Widerstand zu stoßen, so blieb derRückzug nach der Festung immer noch übrig. War man so un-glücklich, auf dem Marsch durch einen sehr überlegenen Feind an-gegriffen zu werden, und gelang es nicht, sich mit den Waffen