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Zweiter Theil. Vierter Band.
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dortigen etwas ebenen Terrain formirte, die Schützenkompagnieaus Heide das Blockhaus auf dem Steinberg bei Rückerts, dieSchützenkompagnie aus Rückerts das dortige Defilee besetzten.Auf diese Weise wollte man sich Schritt vor Schritt auf Reinerz,den Hummel rc. nach der böhmischen Grenze zurückziehen, und daman wegen des tiefen Schnees außerhalb der Wege mit Artilleriegar nicht, mit Kavallerie und Infanterie nur äußerst beschwerlichfortkommen konnte, außer der großen Straße aber kein gangba-rer Weg über das Gebirge führte, auch das Terrain rückwärtsbis Hummel fortgesetzt im Steigen blieb, und sich ganz zur Ver-theidigung für leichte Truppen eignete, so hoffte man, daß mansich in der eingenommenen Position, im Verein mit der Wirksam-keit von Glatz, werde behaupten können, oder daß der Feind we-nigstens nur unter unverhältnißmäßigen Opfern das Korps zumUebertritt nach Böhmen nöthigen würde.

Der böhmische Ober-Polizei-Kommissarius Sichler mit einemöstreichischen Remonte-Kommiffarius war bereits vor einigen Ta-gen nach Glatz gekommen und hatte erklärt, daß man östreichi-scher Seils bereit sei, die preußischen Remonte -Pferde zu kaufen,im Fall daß der Fürst genöthigt würde, sich nach Böhmen zuflüchten, und daß er autorisirt sei, diesen Kauf vorläufig abzu-schließen. Man war bald nach der Besichtigung der Pferde überden Preis von 25 Dukaten für das Kürassier- und Dragoner-Pferd, und von 20 Dukaten für das Husaren-Pferd einig ge-worden.

Außer einer Rekognoszirung über Hassitz, welche durch diein Glatz verbliebene Schwadron Manteuffel zurückgewiesen wurde,verhielt sich der Feind am 9. Februar vor Glatz ruhig. Derbayersche Major Rechbcrg erschien als Parlamentair, und wurdevon dem Kommandanten, Oberst-Lieutenant Glcissenberg, an derBarriere des Theresien-Thors im Beisein von mehreren Offi-zieren nur empfangen, weil man glaubte, daß er wegen der Aus-wechselung des Majors Kitzki unterhandeln wolle. Als der Par-lamentair indessen bald mit dem Vorschlag zu einem zweimonat-lichen Waffenstillstand zum Vorschein kam, nach dessen Verlauf