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die darin aufgestellten Infanteristen die Artilleristen der Kobel-witzer-Redoute beunruhigen sollten.
Der Umstand, daß aus der Wiegschützer- Redoute eine sehrgroße Zahl Deserteurs bei dem Belagerer angekommen war, unddaß der strenge Frost die Gräben passirbar machte, bestimmte denIngenieur-Obersten Blein, dem General Deroy den Vorschlagzu machen: das Werk während zweier Stunden aus den Batte-rien Nr. 3., 4. und 5. auf das Lebhafteste zu beschießen, undunmittelbar darauf eine starke Kolonne, vorangegangen durch einemit Arten bewaffnete Sapeurs - Abtheilung, zum Sturm ver-brechen zu lassen. Der General hielt den Vorschlag für unreifund verschob die Ausführung von einem Tag zum andern, bisThauwetter sie unmöglich gemacht hatte.
In der Nacht zum 7. Februar um 1^ Uhr fing das Bom-bardement aufs Neue an und dauerte bis 5 Uhr Morgens.
In den Nächten zum 5., 6. und 7. Februar desertirten 170Mann und 1 Eisbauer.
Am 7. Februar dauerte das Bombardement von 7^ Uhrbis Mittag, ohne daß ein neues Feuer ausgebrochen wäre. Um4^ Uhr Abends fing das Feuer aufs Neue an, und wurde um7 Uhr besonders heftig gegen die Kobelwitzer- und Wiegschützcr-Redoute. Der Belagerer arbeitete sehr thätig an der Verlänge-rung der Kommunikation zur Batterie Nr. 2. und an der Ver-bindung mit der Batterie Nr. 6., aus der bereits mit Kanonengegen die Stadt gefeuert worden war.
In der Nacht zum 8. wurde das Bombardement um 10 Uhräußerst heftig bis 2 Uhr. Besonders thätig waren die BatterienNr. 5. und 3. Die bereits ziemlich niedergebrannte Kaserne flammteaufs Neue auf; der Feind schien sie zum Ziel seiner Würfe ge-nommen zu haben; 240 Mann der Garnison mußten zum Lö-schen kommandirt werden, da die Bürger lieber Alles Preis gaben,als behülflich waren. Die meisten Bürgerhäuser waren bei derschlechten Bauart zerstört, und bei dem geringen Umfang der Stadtwar fast kein Fleck, wo nicht feindliches Wurfgeschoß niedergefal-len wäre; auch das Salzmagazin, die Rheinsdorfer-Wohnkase-matte und ein großer Provisions-Hangar waren bedeutend mit-