Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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serve -Magazinen unmöglich gemacht, die Einkünfte vom Landefast ganz aufgehoben. Der Fürst hatte, um der Gclvnoth zu be-gegnen, schon in Neiße, auf Vorschlag des Kreis-Direktors Lütt-witz, Papiergeld kreiren wollen. Der Graf Götzen hatte indessenvorgestellt, daß Papiergeld nur Kredit und Kours behalte, wennman ihm eine Hypothek unterlegen könne, oder der Verfertiget'selbst noch einen großen Kredit habe, was beides hier nicht derFall sei, daß daher die Anfertigung von Papiergeld den wenigenKredit, den man noch besaß, und der im Auslande so wichtigwar, gänzlich aufheben würde, so daß Niemand mehr die Quit-tungen des General-Gouvernements würde honoriren wollen. Daspatriotische Darlehn des in Kosel befindlichen Pfandbrief-Depo-situms der obcrschlefischen Landschaft, so wie die in Wien durchden englischen Gesandten eröffnete Anleihe, halfen zwar, wie be-reits erwähnt, dem Geldmangel auf einige Zeit ab, allein dienothgedrungene häufige Verausgabung der Pfandbriefe machteihren Kours sehr bald fallen und gab Gelegenheit zum größtenWucher mit denselben. Einzelne patriotische Hülfsleistungen, oftmit der größten Gefahr verknüpft, so wie das Betragen der mei-sten Accise-, Post- und Bergwerks-Beamten und der Bewohnerdes schlesischen Gebirges gewährten ebenfalls einige Hülfsguellen,doch stand das Alles mit den Ausgaben in keinem Verhältniß,besonders wenn man alle Kräfte hätte wollen in Bewegung fetzen,die, ohne Rücksicht auf Oekonomie, wohl noch hätten in Bewe-gung gesetzt werden können.