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dem Feuer der detaschirten Werke Nachmittags nach den umlie-genden Dörfern Glumpenau, Woitz, Kohlsdorf, Tschauschwitz,Gießmannsdorf, Stephansdorf, Nowag und Senkwitz zurückzog.Der General Vandamme hatte anfänglich die Absicht gehabt, dieFestung auf der Nordseite anzugreifen, um so zuerst die daselbstliegenden Retranchements und dann die Festung selbst zu er-obern, weil das Land auf dem rechten Neiße-Ufer dergestalt inFolge des eingetretenen Thauwetters überschwemmt war, daß esunmöglich schien daselbst die Laufgräben zu eröffnen und Batte-rien zu erbauen. Da man indessen im Hauptquartier des 9. Korpsanderer Ansicht war, so mußte der General seine Ungeduld zü-geln und jener Ansicht nachgeben,, wogegen auf der andern Seitezugestanden wurde, daß eine kleine Parallele auf dem linken Neiße-Ufer gegen das Fort Preußen, zur Ablenkung der Kräfte der Be-satzung von der Haupt-Attake, eröffnet werden könne.
Da die Brücken über die Neiße bei Ottmachau und Woitzvon der Besatzung zerstört worden waren, so ließ der General Ban-damme eine Brücke zwischen letzterm Dorf und Glumpenau her-stellen, sie durch eine starke Abtheilung besetzen und
am 24. Februar den größeren Theil seiner Truppen aufdas rechte Neiße-Ufer übergehen, die Dörfer Grunau, Kupfer-hammer, Bielau und Steinhübcl besetzen, und nur so viel Trup-pen auf dem linken Ufer zurück, als nothwendig waren, um denPlatz eingeschlossen zu behalten und den Schein-Angriff gegen dasFort Preußen zu führen. Das Hauptquartier kam nach Bielau.
Ueber die Maßregeln des Feindes zur Deckung der Bela-gerung gegen Glatz und Silberberg hat nichts ermittelt werdenkönnen. Der Patrouillengang aus Wartha, Reichenstein re. warsehr regelmäßig; öfter erschienen auch größere Abtheilungen, dochzeigt sich bis Mitte März nirgends eine feste Aufstellung zu die-sem Zweck, und die preußischen Streifpartcien gingen daher un-gehindert über Wartha nach Frankenstein, Ottmachau n., ohneauf bedeutende feindliche Truppenmassen zu stoßen. —
Die Festung Neiße wird durch die Neiße in eine niedere oderWasserbefcstigung auf dem rechten, und in eine BergbefestigungIV. 15