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Zweiter Theil. Vierter Band.
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webel und Unteroffiziere zu Offizieren ernannt wurden; dadurchwar der Verband der Truppen natürlich locker geworden, und anfeindlichen Emissären fehlte es ebenfalls nicht, um nachtheilig aufdie Stimmung der Mannschaft zu wirken.

Gouverneur von Neiße war der 71 Jahre alte General-Lieutenant Steensen, Kommandant der 68jährige General-MajorWeger, Artillerie-Offizier vom Platz der 66 Jahre alte OberstWernitz, Ingenieur vom Platz der Hauptmann Schultz II. unterdem Brigadier Major Harroy. Außerdem befand sich in derFestung der 73jährige General-Lieutenant v. d. Lahr von denMineurs, der aber während der Belagerung krank war, und erstgegen das Ende derselben wieder sichtbar wurde.

Der Kommandant befehligte speziell im Fort Preußen undden zugehörigen Werken eine Besatzung von 900 mit Gewehrenbewaffneten und 709 nur mit Lanzen versehenen Mannschaftendes Regiments Müffling und die sämmtlichen Invaliden, zusam-men von 2025 Mann.

Mit Brot und Zwieback war die Besatzung auf 6 Monate,mit Fleisch — den 3. Tag Austheilung — auf beinahe 4 Mo-nate, mit Zugemüse und Butter — von Letzterer è Pfund fürden Mann auf die Woche gerechnet — auf 3 Monate versehen.Das Gouvernement hatte es nicht an Erinnerungen zu einerbessern Vcrproviantirung fehlen lassen, und als es am 18. Ja-nuar, beim Abgänge des General-Gouverneurs, selbstständig wurde,hatten die feindlichen Streifereien bereits das Heranziehen vongrößeren Vorräthen verhindert.

An brauchbaren Geschützen besaß die Festung, nach Abgangder genannten beiden Batterien nach Glatz, noch 344 Stück undzwar:

71 — 3pfündige

57 — 6 -98—12 -41-24 -

267 Kanonen.

9 —7pfündige

17-10 -3-18 -

29 Haubitzen.