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theilte Napoleon seinem Bruder mit, daß er bei Pr. Eylau großeVerluste erlitten habe, daß er erwarte, die von ihm requirirtebayersche Division sei bereits auf dem Marsch nach Warschau,daß er gar keinen Werth auf Kosel, noch überhaupt auf die schle-sischen Festungen lege, daß Jerome ihm daher anzeigen möchte,was er an Truppen bedürfe um Glogau zu behaupten, Herr vonBreslau zu bleiben und den Fürsten von Pleß und das Land imZaum zu halten; sollten die Württembcrger hierzu ausreichen, sosolle Jerome dem General Vandamme den Befehl über dieselbenbelassen und sich zum Abmarsch nach Posen mit dem Rest derbayerschen Truppen bereit halten. Die in Bezug auf den erstemBefehl in das letztere Schreiben aufgenommenen Worte:
„Je vous ai mandé de faire démolir Schweidnitz, Bres-lau et Brieg, et de tout concentrer sur Glogau, d’approvi-sionner cette place et de la tenir en bon état”, welche sichoffenbar auf die Räumung der drei Festungen mit dem vorhan-denen Kriegsmaterial beziehen, im Verein mit der Ansicht Napo-leons von der geringen Wichtigkeit der schlesischen Plätze für seineAngelegenheiten in Preußen, bestimmten Jerome, in Betracht derHindernisse, welche den Belagerungen von Kosel und Neiße durchdie nasse Jahreszeit entgegenstanden, die Belagerungen in Ein-schließungen zu verwandeln und die Belagcrungsparks nach Bres-lau zu beordern, um sie von dort nach Glogau auf der Odersenden zu lassen. Er meldete diese seine Anordnungen an Napo-leon und beantwortete dessen Frage dahin: daß er 5000 Mannzur Garnison in Glogau bedürfe; daß sich am 8. März 3 leichteBataillone und ein Infanterie-Regiment des württcmbergischenKontingents dahin begeben würden; daß der General Deroy seineDivision auf dem linken Oder-Ufer konzentriren und wohl am 8.nach Einschiffung des Belagerungs-Materials bereit zum Aufbruchsein werde; daß der Rest der Württemberger aber nicht ausreicheum das Land zu behaupten und den Fürsten von Anhalt Pleßin Schranken zu erhalten, da die Einwohner übel gestimmt seienund sich mehr als 10,000 preußische Offiziere und Soldaten imLande vorfänden, die nur den Augenblick erwarteten, um Unruhenzu erregen; daß der General Vandamme endlich nicht der Mann