Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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leichte Batterie aus Schweidnitz in Gewaltmärschen nach War-schau auf, wo sie am 5. April eintreffen sollten; das 10. Li-nien-Jnfanterie-Regiment mußte das 14. in Schweidnitz ersetzen.Außerdem wurden etwas später das württembergischc Infanterie-Regiment Seckendorf und ein Chevaurlegers-Regiment in Marschnach Thorn gesetzt, um einen Geldtransport von Breslau zu be-decken, während noch 500 Mann Infanterie und 450 Mann Ka-vallerie Württemberger zur Garnison in Glogau, das 6. bayerscheLinien-Jnfanteric-Rcgiment in Brieg, das 1. Linien-Infanterie-Regiment und das 2. Chevaurlegers-Regiment in Breslau ver-blieben. —

Gehen wir nach Neiße zurück.

Der 6. und 7. März waren vor Neiße unter der gewöhn-lichen Beunruhigung der Besatzung durch die feindlichen Jäger,besonders auf dem linken Neiße-Ufer, vergangen. Am Mittag des6. hatten einige preußische Jäger von der Walkmühle aus einenAusfall unternommen und die linke Flügel-Batterie des Feindeserstiegen. Sie hatten die Parallele nur mit wenigen Infanterie-posten besetzt gefunden und wahrgenommen, daß das Geschütz vonder Batterie abgeführt worden sei.

Der General Weger hatte durch einen Spion erfahren, daßin Schilde die Kompagnie württembergischer Jäger kantonire,welche alle Nächte die Werke beunruhigte. Er beschloß sie auf-zuheben.

Am 8. März um 7 Uhr Morgens machte der General mit300 Mann Kavallerie, 80 Schützen, 15 Jägern und 2 —3Psün-dern hierzu einen Ausfall. Die Schwadron Eisenschmidt decktedie rechte Flanke gegen Stephansdorf; der Angriff von Schildefiel den Jägern und Schützen unter dem Lieutenant Kalinowski,unterstützt durch die Schwadron Klinggräf, zu, während die Schwa-dron Schmiedeberg das Vorwerk umgehen sollte, um Alles wasentrinnen wollte, niederzumachen oder gefangen zu nehmen. Einfeindliches Piket von 30 Mann wurde durch die Schwadron Kling-gräf in die Gärten des Vorwerks getrieben; von hier drängtenes die Schützen in das Vorwerk, wo der Rest der Mannschaftmit Einschlachten beschäftigt war. Der Rittmeister Schmiedeberg