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Zweiter Theil. Vierter Band.
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penau her feindliche Truppen mit Geschütz im Anmarsch waren,so zog sich die Infanterie in Quarrees in bester Ordnung zurück,vereinigte sich mit der Kolonne des Obersten Kalkreuth, und wurdedurch die bei Hepdersdorf wieder gesammelte Kavallerie aufgenom-men. Der Feind verfolgte nur mit Granaten.

Der Verlust der Besatzung betrug bei der Infanterie anTodten, Verwundeten und Gefangenen 2 Unteroffiziere und 33Schützen, bei der Kavallerie 2 Offiziere, 2 Unteroffiziere und50 Mann.

Die Folge des Ausfalls war, daß noch am Abend ein feind-licher Parlamentair erschien, der die Auswechselung der preußischenGefangenen gegen die am 8. März gefangen genommenen Jägernachsuchte.

Am 18. März wurde hierzu ein Waffenstillstand geschlossen.Da die Zahl der Jäger die der preußischen Gefangenen über-stieg, so wurden noch der Major Kossccki vom Regiment Pelchrzim,2 Artillerie-Lieutenants der Besatzung von Brieg, und die beidenam 17. gefangen genommenen Kavallerie-Offiziere mit ausge-wechselt.

Es scheint, daß man mit Recht diese Auswechselung gerügthat, da die feindlichen Jäger der Besatzung besonders zur Lastfielen, und vorauszusehen war, daß sie derselben auch weiterhinsehr beschwerlich werden würden; man durfte sie daher wohl nichtfüglich gegen meist verwundete Mannschaften und einige Offiziereauswechseln, wenn auch ihr Unterhalt der Besatzung unbequemwurde, und der General Vandamme nur gegen die Jäger dieAuswechselung der Offiziere gestatten wollte. Die Besatzung hatteum so mehr nur Schaden von diesem Verfahren, als die würt-tembergischen Jäger bereits an demselben Tage entlassen wurden,die gefangenen preußischen Offiziere aber erst gegen Ende der Be-lagerung ausgeliefert wurden, wo sie gar keinen Nutzen mehrbringen konnten.

Die nächstfolgenden Tage bis zum 23. März vergingenunter Beunruhigungen von Seiten der feindlichen Artillerie durchGranaten, mit dem Arbeiten von Verschanzungen auf den anlie-genden Höhen der linken Neiße-Seite zur Sicherung der feindli-IV. 16