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geschlagen *). Die Angaben über den Verlust der Preußen anGefangenen sind sehr verschieden; die wahrscheinliche Zahl beträgt3 Offiziere, 150 Mann, da dieselbe mit der französischen Angabeübereinstimmt.
Kaum bemerkte man in den nächsten Werken, daß die Block-Haus-Schanze überwältigt worden, so wurde sie von allen Seitenauf das Heftigste beschossen, und nachdem der Kommandant miteiner Verstärkung bei der Schleuse Nr. 1. eingetroffen war, wur-den 100 Mann detaschirt um die Blockhaus-Schanze, 100 Mann,um die Johannismühlc wieder zu nehmen. Die Feinde wartetenindessen den Angriff nicht ab, verließen alle eroberten Posten, nach-dem sie die Gebäude des fürstlichen Gartens und die beiden Müh-len angezündet hatten. Sogleich holten die mit einem Detasche-ment abgeschickten beiden preußischen Ingenieur-Offiziere die vomFeinde zur Anfertigung eines Dammes in die Viele geworfenenFaschinen heraus, und zerstörten die feindlichen Brücken. DieBelagerer hatten in der kurzen Zeit des Besitzes große Zerstörun-gen angerichtet. Die Brustwehren und Batterien der Schanzewaren rasirt, die meisten Pallisaden umgehauen oder herausge-rissen, 2 — 3Pfündcr und 2 —lOpfündige Mörser mitgenommen,1 —12 Pfänder und 2 —6 Pfänder vernagelt, die Laffetten zer-schlagen und in den Morast geworfen. Nur 1 — 7pfündige Hau-bitze und 1 —10 psündiger Mörser waren unbeschädigt stehen ge-blieben.
Am Morgen des 1. Mais richteten die Belagerer ihr Feuerhauptsächlich gegen die Blockhaus-Schanze; Kartätschen und Spie-gelgranaten überschütteten das Werk. Die häufige Desertion vondiesem Posten, wodurch die Garnison gelichtet ward, die Betrach-tung, daß der Feind die Gebäude des fürstlichen Gartens undder beiden Mühlen bis auf den Grund niedergebrannt hatte, sodaß kein Posten weiterhin darin aufgestellt werden konnte, bestimm-ten das Gouvernement, das in der Blockhaus-Schanze noch vor-
1) Andere preußische Berichte lauten anders, doch sind wir hier einemBerichte gefolgt, der erst später, nach Kenntniß von dem was vom Feindemitgetheilt worden, znsammengestellt wurde.