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ninchen-Redoute, die aber vom Donjon des Forts Preußen amfolgenden Tage ziemlich vernichtet wurde. —
Am 13. Bombardement 1 \Stunde am Morgen und 1 StundeNachmittags.
In der Nacht zum 14. strengte der Feind alle Kräfte an,um seine 2te Parallele zu beenden, was ihm auch trotz des Kar-tätschfeuers der Besatzung ziemlich gelang; dagegen wurden ausdem Laufgraben zwischen beiden Parallelen die Arbeiter vertrieben,so daß derselbe noch immer von schlechter Beschaffenheit blieb.Eine Redoute auf dem Thomas-Schildbergc wurde in der Nachtvollendet. —
Am 14. bombardirtc der Feind am Morgen 3 und zu Mit-tag 3 Stunden. Jerome, der sein Hauptquartier am vergange-nen Tage nach Bielau verlegt hatte, während der General Ban-damme nach Glumpenau gegangen war, ließ die Festung auffor-dern, erhielt aber eine abschlägige Antwort.
Der Kommandant ließ Nachmittags 50 Pferde ausrücken,und gegen die feindliche Kavallerie von Stephansdorf aufstellen,während die Schützen der Besatzung des Forts Preußen, die Mäh-ren-Gasse von den feindlichen Jägern reinigten, und in der Nähederselben eine Menge vom Feinde zusammengeschlepptes Strauch-werk verbrannten. —
Der Lieutenant Rottenburg hatte sich in dem abgehaltenenKriegsrath passiv verhalten, ohne mit den darin aufgestellten An-sichten einverstanden zu sein; er hatte sich nachdem aber mit dempenstonirten Ingenieur-Hauptmann Chmielinski und dem Inge-nieur-Offizier vom Platz berathen, und obgleich auch diese einenAusfall über die nassen Gräben für schwierig erachteten, eine Dis-position zu einem Ausfall mit der halben Garnison bearbeitet,welche er am 14. dem Gouverneur einreichte, der sie ihm indessenmit der Erklärung zurückgab, daß das Projekt unausführbar sei.Der Lieutenant Rottenburg beruhigte sich mit diesem Bescheidenicht, sondern verlangte, daß ein Kriegsrath zusammenberufenwerde, damit die ganze Garnison über die Ausführbarkeit seinerDisposition entscheide.
Es verlangte dieselbe einen Ausfall in 3 Kolonnen: